SVLFG-Schulung

Sicher transportieren: Die wichtigste Ladung ist der Fahrer

Damit Azubis von Anfang sicher arbeiten, bietet die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) angehenden Fachkräften bereits im Rahmen der überbetrieblichen Ausbildung Schulungen zum sicheren fahren und transportieren an.

Eines dieser Seminare organisierte kürzlich die Landmaschinenschule Triesdorf für die 12. Klasse der Fachkräfte Agrarservice. Die Themenschwerpunkte waren das sichere Fahren von Fahrzeuggespannen sowie die Ladungssicherung.

Aus Fehlern lernen

Damit die Klasse aus Fehlern anderer lernen konnte, hatte SVLFG-Präventionsmitarbeiter Manfred Siemandel einige typische Unfallhergänge für die Auszubildenden aufbereitet. Gemeinsam wurden die Unfallursachen, wie zum Beispiel Fahrfehler, mangelnde Sorgfalt wegen Zeitdruck, Unaufmerksamkeit, Fahren trotz Übermüdung, fehlende Kenntlichmachung von Überbreiten, unzureichende Fahrzeugbeleuchtung und mangelnde Ladungssicherung erarbeitet.

Sicherheitsgurt anlegen

Die Schüler lernten, wie wichtig es ist, sich jede unbekannte Maschine genau erklären zu lassen. Damit Fahrzeuge nicht wegrollen, wurden zum Beispiel die Notwendigkeit des Einsatzes der Handbremse sowie das Sichern abgestellter Fahrzeuge oder Hänger mit Keilen besprochen. Siemandel betonte eindringlich, dass es notwendig ist, beim Fahren landwirtschaftlicher Fahrzeuge den Sicherheitsgurt anzulegen und die Stellglieder für die Hydraulik zu sperren. Ebenfalls lernten die jungen Erwachsenen, dass es vor jedem Einsatz notwendig ist, die Hydraulikschläuche der Fahrzeuge auf Funktionstüchtigkeit zu prüfen.

Ladung richtig sichern

Wie viele verschiedene Möglichkeiten es gibt, um schwere Ladungen richtig zu sichern, erarbeiteten sich die Auszubildenden im Praxisteil der SVLFG-Schulung. Smartphone-Apps brechnen inzwischen schnell und zuverlässig, wie viele Zurrgurte zur Ladungssicherung benötigt werden. Die Anwendung von Antirutschmatten wurde im Versuch ebenso gezeigt wie das diagonale Verzurren oder der Einsatz von Netzen.

„Hier habe ich wirklich etwas dazu gelernt, das kann ich gut gebrauchen.“ Solche und ähnliche Stimmen zeigten am Ende der Unterrichtseinheit, dass die Auszubildenden von der Schulung profitieren konnten.


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