Für Sie getestet

Stihl MS 500i: Schnittige Säge mit Einspritzer Premium

Die MS 500i ist die erste Motorsäge mit elektronischer Einspritzanlage. Forstprofis haben die neue Motorsäge über drei Monate für uns im Starkholz getestet.

Darauf war die Forstszene gespannt: Mit der MS 500i stellte Stihl die erste Säge mit elektronischer Einspritzung vor. Auf der Interforst 2018 konnte man die Maschine erstmals im Einsatz sehen. Als wir im Herbst 2018 eine der limitierten Sägen aus der Vorserie für einen Test ergattern konnten, haben wir natürlich nicht gezögert. Wichtig für uns: Wie zeigt sich die MS 500i im Dauereinsatz?

Deshalb haben die Forstprofis der von Heereman’schen Forstverwaltung im münsterländischen Riesenbeck die Säge für uns mehr als drei Monate im Starkholz getestet. Mitte Januar trafen wir Forstwirt Luca Wältring im Wald, diskutierten seine Testeindrücke und konnten die 500er selbst einsetzen. Neben Luca Wältring nahmen auch der forstliche Leiter Daniel Herder, Forstwirt Alexander Leibner sowie Azubi Julian Thalmann die neue Säge ausgiebig ran.

Mit Einspritzung

Herz ist die elektronische Einspritzung. Eine Düse dosiert hier den Kraftstoff in den Ansaugkanal. Die rotierende Kurbelwelle des Zweitakters verwirbelt bzw. zerstäubt den Kraftstoff zusätzlich. Die Elektronik regelt die Menge, den Einspritzzeitpunkt und die Zündung. Den Strom liefert ein Generator an der Kurbelwelle, der auch die aktuelle Drehzahl an die Steuerung meldet. Diese Technik nutzt Stihl bereits seit einigen Jahren beim Motortrennschleifer TS 500i – für den Forsteinsatz waren aber einige Anpassungen notwendig.

Nimmt man die neue MS 500i das erste Mal in die Hand, fallen direkt zwei Details auf: Es gibt keinen Choke-/Halbgas-/Stoppschalter mehr. Und die Säge ist überraschend leicht für ihre 5 kW bzw. 6,8 PS. Unsere Forstprofis haben sie mit der MS 661 verglichen, die sonst bei ihnen den Job beim Holzeinschlag übernimmt. Die...

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