T-Führerschein wird für Einige günstiger

Ab sofort können aktuelle und künftige Azubis sowie andere Gruppen aus der Land- und Forstwirtschaft sowie aus dem Gartenbau an geförderten Qualifizierungsmaßnahmen zum Erwerb der Fahrerlaubnis der Klasse T teilnehmen.

„Mit dieser Förderung werden die Familien entlastet, denn der T-Führerschein ist nicht nur für den eigenen, landwirtschaftlichen Betrieb wichtig“, erklärt Landvolkvizepräsident Jörn Ehlers (Bildquelle: NLJ)

Ab sofort können aktuelle und künftige Azubis sowie andere Gruppen aus der Land- und Forstwirtschaft sowie aus dem Gartenbau an geförderten Qualifizierungsmaßnahmen zum Erwerb der Fahrerlaubnis der Klasse T teilnehmen. Die EU und das Land fördern die vier niedersächsischen Deula-Lehranstalten in Hildesheim, Freren, Nienburg und Westerstede, die diese Qualifizierungsmaßnahmen anbieten, meldet das Landvolk.

„Etwa 40 Prozent unserer Azubis kommen nicht mehr aus der Landwirtschaft. Für diese Gruppe ist der T-Führerschein eine Einstiegshürde in den Beruf", freut sich Landvolkvizepräsident Jörn Ehlers. "Jetzt können wir ihnen die Entscheidung für die landwirtschaftliche Ausbildung erleichtern.“

Insgesamt 1,1 Millionen Euro haben die EU und das Land Niedersachsen jährlich für die Qualifizierungsmaßnahme zur Verfügung gestellt. Die Förderung der Deula-Lehranstalten beträgt 60 Prozent der förderfähigen Kosten. Prüfgebühr, Sehtest und der Erste-Hilfe-Kurs sind allerdings nicht förderfähig. Die Ausgaben hierfür sind von den Fahrschülerinnen und -schülern selbst zu tragen.Die Förderung begünstigt folgende Personengruppen:

Die Teilnehmenden müssen ihren ersten Wohn- bzw. Betriebssitz und ihren Arbeits- bzw. Ausbildungsplatz in Niedersachsen haben. Schade sei es, dass die Fachkraft Agrarservice ausgeschlossen bleibe, bedauert der Nienburger DEULA-Geschäftsleiter Bernd Antelmann. Der Führerschein ist jedoch Bestandteil der Ausbildung und daher nicht förderfähig.

Mit dem T-Führerschein können 16- bis 18-Jährige landwirtschaftliche Zugmaschinen mit einer Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h bzw. über 18-Jährige mit einer Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h fahren. Die Erlaubnis umfasst auch das Führen selbstfahrender Arbeitsmaschinen wie Mähdrescher oder selbstfahrende Futtermischwagen mit einer Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h.

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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