Zwei Tage ziehen

top agrar ackert mit neuem John Deere 8 RX 410

Bei der JD-Serie 8R hatte der Kunde bisher die Wahl zwischen einem Standard-Radschlepper und der Raupe 8RT. Neu ist der 8RX mit vier Dreiecks-Laufbändern. Wir haben uns die Unterschiede angeschaut.

Das Design mit den kantigen Kotflügeln und der abstehenden Kabine ist ohne Frage Geschmackssache. Doch in welchen praktischen Punkten unterscheidet sich der 8RX von dem 8RT aus unserem Raupenvergleich.

Offiziell für einen Test wollte uns John Deere den neuen RX noch nicht zur Verfügung stellen. Dafür konnten wir uns aber einen 8RX 410 über einen Händler für zwei Tage sichern und ihn bei der Bodenbearbeitung richtig ziehen lassen.

Der 9,0 l PSS-Motor von DPS ist identisch mit dem der 8RT 410. Er leistet laut Hersteller bei Zugarbeiten bis zu 326 kW/443 PS. Der Dieseltank fasst beim 8RX 851 l (8RT: 764 l) Das Topmodell ist lediglich mit dem e23 Lastschaltgetriebe erhältlich. Das stufenlose AutoPowr-Getriebe gibt es nur bis zum 8RX 370.

Große Aufstandsfläche

Anders als beim 8RT sind die Kettenlaufwerke nicht kraftschlüssig, sondern formschlüssig angetrieben. Die Antriebsräder greifen in Stege des Laufbands und übertragen so die Kraft. Für eine reibschlüssige Verbindung reicht die Kontaktfläche zwischen Gummiband und Antriebsrädern nicht aus. Hinten lassen sich maximal 76 cm und vorne 61 cm breite Bänder von Camso aufziehen. Die Gesamtaufstandsfläche von 4,6 m² (laut Hersteller) übersteigt damit die der klassischen Raupe nochmals deutlich. Und das Ganze bei einer Außenbreite unter 3 m.

Wichtiger als die theoretische Aufstandsfläche ist für eine gute Kraftübertragung jedoch die Bodenanpassung der Laufwerke. Alle Laufwerke können ±10° um die Aufhängung pendeln. Da die einzelnen Laufwerke kürzer sind, folgen sie den Bodenkonturen besser. Vorne sind zwei und hinten drei Stützrollen montiert.

Leider sind die drei hinteren nur über Gummiblöcke mit dem Laufwerksrahmen verbunden und können lediglich minimal ausweichen. Über kurze Erhebungen...


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