VW Passat Alltrack mit „magerer Geländetauglichkeit“

VW hat mit der achten Generation des Passat auch die Alltrack-Version überarbeitet. Der B8 basiert jetzt auch auf dem modularen Quermotor-Baukasten (MQB) von VW. Laut AutoBild Allrad bedeutet das mehr Radstand und somit mehr Platz innen.

Am Montag haben wir Ihnen bereits den neuen Audi A4 Allroad vorgestellt. Doch auch von der Konzernmutter VW gibt es Vergleichbares. Denn mit der achten Generation des Passat haben die Wolfsburger auch die Alltrack-Version überarbeitet.
 
Der B8 basiert jetzt auch auf dem modularen Quermotor-Baukasten (MQB) von VW. Laut AutoBild Allrad bedeutet das mehr Radstand und somit mehr Platz innen. Zudem verkürzt der Baukasten durch geschickte Schachtelung von Motor, Getriebe und Achsantrieb den Frontüberhang, was im Gelände und bei Schneefahrten immer hilfreich ist. Aber: Wegen der tief gezogenen Frontschürze liegt der vordere Böschungswinkel dennoch bei bescheidenen 16 Grad, so die Tester.
 
Zusammen mit der Bodenfreiheit von gemessenen 170 mm ergebe sich damit eine magere Geländetauglichkeit, heißt es. Zum Vergleich: der normale Passt ist 27,5 mm tiefer. Ein Motorunterschutz ist beim Alltrack serienmäßig. Auf rutschigem Boden beteiligt der Allradantrieb mit Haldex-5-Kupplung die Hinterräder mit einer winzigen, aber dennoch spürbaren Verzögerung, dann aber sehr kräftig und nicht nachlassend.
 
Von den drei Versionen des 2.0 TDI (150/190/240 PS) wählte AutoBild Allrad den kleinsten mit Schaltgetriebe. Mit 150 PS sei der über 1,7 t schwere Wagen ordentlich, aber nicht übermäßig motorisiert. Der Verbrauch lag bei 5,6 Liter Diesel. Von 0 auf 100 km/h geht es in 9,5 Sekunden. Dafür laufe der Diesel überdurchschnittlich gesittet, was zur komfortablen Abstimmung des Fahrwerks passt.
 
Als Fazit halten die Tester fest: Flottes, komfortables und sparsames Reiseauto mit viel Platz. Er beansprucht aber viel Parkraum und bietet trotz Höherlegung weder viel Bodenfreiheit noch viel Einstiegskomfort. Der Grundpreis liegt bei 39.550 Euro; die Steuer pro Jahr beträgt 258 Euro.


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