Einjährige Baumwartausbildung

Die Einjährige Baumwartausbildung unterteilt sich in vier Blöcke. Die ersten zwei finden in Tonnendorf 99438 statt. Der 3 und 4 in Hausen, 99310 Wipfratal.

Wann
16. März 2017, 14:00 Uhr - 02. Juli 2017, 16:00 Uhr
Kategorie
Seminare

Einjährige Baumwartausbildung – Kurs buchen
Inhalt: Professionelle Ausbildung zum Baumwart für Profis und ambitionierte Hobbygärtner, die sich professionell mit Obstbaumschnitt beschäftigen oder beschäftigen möchten
Dauer: 1×3 Tage und 3×4 Tage, ca. 121 Std. insgesamt
Level: Professionell (keine Vorkenntnisse erforderlich)
Dozenten: Dipl.-Ing. agr. Michael Grolm, Baumwart Stefan Karl und Pomologe Hans-Joachim Bannier
Ort: Tonndorf und Hausen


Ablauf der Baumwartausbildung
Block 1 in Tonndorf (4 Tage): Erziehungsschnitt von Jungbäumen
-->Teil 1/4: vom 16.03.2017 (14:00) - bis 19.03.2017 (16:00)
Block 2 in Tonndorf (4 Tage): Altbaumschnitt
--> Teil 2/4: vom 30.03.2017 (14:00) - bis 02.04.2017 (16:00)
Block 3 in Hausen (4 Tage): Veredeln von Obstbäumen
--> Teil 3/4: vom 29.04.2017 (14:00) - bis 02.05.2017 (16:00)
Block 4 in Hausen (3 Tage): Sommerschnitt
-->Teil 4/4: vom 30.06.2017 (14:00) - bis 02.07.2017 (16:00)


Die Ausbildung zum Baumwart richtet sich an Profis und die, die es werden möchten, da sie beruflich oder privat viele Bäume schneiden müssen oder auch selbst Obstbaumschnitt-Kurse leiten möchten. Die Ausbildung findet in vier aufeinander aufbauenden Blöcken an vier Wochenenden statt. Alle Blöcke bestehen aus einer Kombination aus Theorie und Praxis. Nach Absolvieren des Kurses sind Sie in der Lage professionell große Streuobstwiesen und Gärten zu planen, zu bewirtschaften und zu pflegen.


Jeder Kursteilnehmer bekommt ein umfangreiches Manuskript der vermittelten Inhalte.
Block 1: mit Dipl.-Ing. agr. Michael Grolm und Baumwart Stefan Karl
Theorie: Hintergrundwissen, Wuchsgesetze, Anlegen einer Streuobstwiese, Sortenwahl, Pflanzung, Werkzeugkunde, Literaturhinweise.
Praxis: Selbstständiges Schneiden von Jungbäumen unter Anleitung, Entwicklung eines Schnitttechnik-Leitfadens
Ziel dieses Blocks ist die Vermittlung von Grundwissen über den Obstbaumschnitt an Jungbäumen. Die Kursteilnehmer lernen, wie man Bäume so erzieht, dass sie über einen harmonischen Kronenaufbau verfügen, der ermöglicht, dass der Baum problemlos von vier Seiten mit der Leiter bearbeitet werden kann und qualitativ hochwertiges Obst ohne Stützen tragen kann. Das Motto ist hierfür, mit möglichst wenig Aufwand viel zu erreichen.
Abendveranstaltung am Sa.: Diavortrag “Im Land des Wendehalses” von Naturfotograf Bernd Gaspar.
Block 2: mit Dipl.-Ing. agr. Michael Grolm, Baumwart Stefan Karl
Theorie: Schonender Altbaumschnitt, Wirtschaftlichkeit und Vermarktung von Streuobstwiesen.
Praxis: Selbstständiges Schneiden von Altbäumen unter Anleitung. Die TeilnehmerInnen schneiden Selbständig mindestens einen Altbaum alleine. Verjüngungs- und Erhaltungsschnitt, Vertiefung Jungbaumschnitt.
Abendveranstaltung am Sa.: gemeinsamer Abend auf der Schlosswiese mit Bad in der eingeheizten großen Wanne unter freiem Himmel.
Block 3: mit Pomologen Hans-Joachim Bannier, Dipl.-Ing. agr. Michael Grolm und Stefan Karl
Theorie: Veredeln, Arten des Veredelns, Werkzeugkunde, Veredelungspartner, Reiseraufbewahrung, Einblicke in die Sortenkunde, Vorstellung einiger robuster Streuobstsorten.
Praxis: Verschiedene Schnittführungen, selbstständiges Veredeln unter Anleitung. Vertiefung Altbaumschnitt.
Gerne können die Kursteilnehmer auch eigene Reiser hier unter Anleitung veredeln. In jedem Fall können Sie nach Kursende 2 hier selbst veredelte 1-jährige Bäume mit nach Hause nehmen.
Abendveranstaltung am Fr.: Vortrag “Kritische Fragen zur Sortenentwicklung des Obstbaues“  von Hans-Joachim Bannier.
Block 4: mit Dipl.-Ing. agr. Michael Grolm und Baumwart Stefan Karl
Theorie: Besonderheiten der winterlichen Saftverschiebungsbäume (Kirsche, Walnuss, Pflaume etc.), Schnitttechnik, Vorstellung der wichtigsten Krankheiten und Schädlinge im Streuobstbau.
Praxis: Begutachtung des Jungbaumaustriebes vom Frühjahr, Sommerschnitttechnik am Altbaum (am Beispiel Kirsche und Pflaume).
Nachmittagsveranstaltung am Sa.: Führung durch den Bienenschaugarten der Schlossimkerei auf dem Schlossgelände mit Vortrag zur Bestäubungsleistung der Honigbiene mit anschließender Verkostung von frischem Wabenhonig.


Prüfung während der Baumwartausbildung
Die Prüfung besteht aus einem theoretischen Teil und einem praktischen Teil am Baum.
Die Prüfung zum Baumwart kann nur nach der Teilnahme an allen Blocks erfolgen.
Die Blocks bauen aufeinander auf und müssen als Gesamtblock gebucht werden. Eine Buchung von einzelnen Blöcken ist nicht möglich!
Urkundenüberreichung nach bestandener theoretischer und praktischer Prüfung am Sonntag Nachmittag.
Kosten der Baumwartausbildung
Kursgebühr: 1375,-€ / ermäßigt (Studenten, Azubis und Arbeitslose) 935,-€, je zzgl. 19% Mwst. Anzahlung 350€.
Informationen zur Unterkunft und Verpflegung während der Kurse finden Sie hier.

  Anmeldung

Flyer hier: Download