Buchweizen

Bei Buchweizen ist eine Pflanzengattung aus der Familie der so genannten Knöterichgewächse und galt früher als „Arme-Leute-Essen“. Typisch für den Buchweizen, der übrigens anders als häufig vermutet nicht dem Getreide zugeordnet wird, sind unter anderem die aufrechten Stängel, an denen sich herzförmig aussehende Blätter befinden und weiße bis blassrosa gefärbte Blüten in den Blattachseln. Die Pflanze ist vor allem in Eurasien sowie im östlichen Afrika verbreitet und gliedert sich in rund 16 verschieden Arten wie beispielsweise den echten und den tatarischen Buchweizen. Als weltweit größter Buchweizenproduzent galt im Jahr 2013 nach Angaben der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (kurz FAO) Russland mit einer Produktionsmenge von insgesamt 833.936 Tonnen.  Aufgrund von Inhaltsstoffen wie Eiweiß, Vitaminen, Mineralien und Eisen wird dem Buchweizen in vielerlei Hinsicht eine positive Einwirkung auf die Gesundheit nachgesagt. Die Körner der Pflanze werden zu Graupen, Grütze, Grieß oder Mehl weiterverarbeitet und sind damit in diversen Breigerichten, Nudeln, Suppen oder Fladen enthalten. Da Buchweizen kein Gluten enthalt, eignet er sich optimal für Menschen, die unter einer Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) leiden. Vor der Verarbeitung von Buchweizen sollte allerdings darauf geachtet werden, dass die rote Haut entfernt wird, da andernfalls Allergien in Form von Hautekzemen durch den Verzehr auftreten können.