Klimaschutz

Ziel des Klimaschutz-Programm ist es, der globalen Erwärmung entgegenzuwirken.
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Klimaschutz umfasst Maßnahmen zur Reduktion der globalen Erderwärmung und deren möglichen Folgen. Treibhausgase, maßgeblich durch das menschliche Verhalten verursacht, begünstigen das Voranschreiten des natürlichen Treibhauseffekts.

Die Herausforderung der Landwirtschaft ist die wachsende Weltbevölkerung zu ernähren und dabei gleichzeitig den Klimaschutz zu berücksichtigen. Das bedeutet, dass Emissionen vermindert werden müssen. Dies ist möglich durch eine effiziente Nutzung von Produktionsfaktoren und Vermeidung von Lebensmittelverschwendung. Auf der politischen Agenda stehen daher der Klimaschutz und die Senkung der Treibhausgase, neben der Ernährungssicherung, weit oben. Die Landwirtschaft ist dabei Teil der Lösung beim Umwelt- und Klimaschutz. Die Landwirtschaft hat einen Einfluss auf den Klimaschutz und trägt dazu bei. Natürliche Ressourcen wie der Boden und das Holz nehmen CO2 auf und entlasten damit die Atmosphäre. Außerdem produziert sie nachwachsende Rohstoffe, wo folglich auf erdölbasierte Produkte verzichtet werden kann. Letztendlich verursacht  auch die Landwirtschaft Treibhausgase und kann nicht komplett gebremst werden. Das Ziel der Bundesregierung ist, die deutschen Treibhausgasemissionen um 40 % bis zum Jahr gegenüber 1990 zu senken.

Zum Klimaschutz gehört laut BMEL (Bundeslandwirtschaftsministerium) auch Landwirtschaftlich genutzte Moor- und Dauergrünlandflächen zu schützen. Die Verbesserung der Stickstoffeffizienz der Düngung ist eine Maßnahme, die zum Klimaschutz in der Landwirtschaft beiträgt und mittels Düngerecht verbessert werden kann. Darüber hinaus trägt die tierische Erzeugung, die nach dem Tierwohl ausgerichtet ist, ebenfalls zum Klimaschutz bei.

Eine Messgröße im Klimaschutz ist der Klimaschutz-Index (KSI), der die Klimaschutzleistungen und Erfolge der Länder des Paris-Abkommens, misst. Die globale Erderwärmung sollte deutlich unter 2 Grad begrenzt werden, im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter. Der Klimaschutz-Index vergleicht und bewertet die Klimaschutzleistungen der größten globalen Kohlenstoffmonoxid-Produzenten. Die Ränge 1 bis 3 bleiben unbesetzt, was dafür spricht, dass kein Land die Ziele des internationalen Klimaabkommen bis jetzt ausreichend umgesetzt hat. Deutschland, das Land der Erneuerbare Energien, schafft es gerade mal auf Rang 22 (Germanwatch, 2018).