LandFrauen

Zu den Landfrauen zählen Frauen, die im ländlichen Raum leben oder als Bäuerin arbeiten und Mitglied im Verband der Deutschen Landfrauen (DLV) sind.  Nach eigenen Aussagen des DLV engagieren sich Landfrauen dabei unter anderem für die Gemeinschaft, eine nachhaltige Landwirtschaft oder chancengerechte Lebensbedingungen auf dem Land und in der Stadt und machen sich für die berufsständischen Interessen der Bäuerinnen stark. Daneben organisiert der Verband regelmäßig spezielle Fort- und Weiterbildungen in den Bereichen Agrarpolitik, Hauswirtschaft, Ernährung oder Gesundheit und bildet zudem Ehrenamtliche für die Verbandsarbeit aus. Der Deutsche LandFrauenverband ging im Jahr 1948 aus den landwirtschaftlichen Hausfrauenvereinen hervor, die es sich unter der damaligen Leitung von Gutsfrau Elisabeth Boehm zur Aufgabe gemacht haben, Frauen ländlich-hauswirtschaftlich und kulturell weiterzubilden. Mit rund 500.000 Mitgliedern  in insgesamt 12.000 Ortsvereinen gilt der DLV mit Präsidentin Brigitte Scherb im Bundesgebiet heute als größter Verband für Frauen, die auf dem Land leben. Jedes zweite Jahr veranstaltet der DLV unter einem speziellen Motto den Deutschen LandFrauentag, wo sich Landfrauen untereinander über ihre Arbeit austauschen können und bei Vorträgen und Lesungen aktuelle gesellschaftspolitische Themen behandelt werden. Zudem haben Teilnehmerinnen die Möglichkeit, die traditionelle Verkaufs- und Informationsmesse von regionalen und bundesweiten Anbietern zu besuchen.  











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