Landwirtschaftliche Flächen

Landschaft
Bild: Archiv

Die Gesamtfläche in Deutschland umfasst 360000 km², davon werden laut Statistischem Bundesamt knapp über die Hälfte an Fläche für die landwirtschaftliche Fläche genutzt. Das entspricht 184.607 km² und macht dementsprechend die meiste Fläche aus. Zur landwirtschaftlichen Fläche zählen neben Ackerfläche und Grünland auch Moor- und Heideflächen, Obstanbaufläche, Weingarten sowie landwirtschaftliche Betriebsfläche und Brachland. Zu den Bundesländern mit den meist genutzten landwirtschaftlichen Flächen zählen Bayern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, wobei Bayern zu dem größten Bundesland flächenanteilig gehört.

Für die Produktion von Lebensmitteln und Energie werden landwirtschaftliche Flächen verwendet und stellen eine wichtige Ressource dar. Das Ziel ist es, die Flächen für die Agrarproduktion und Bioenergie zu erhalten und gleichzeitig den Umweltschutz gerecht zu werden mit permanenter Einbindung der zur Verfügung stehenden Möglichkeiten (Bundesnaturschutzgesetz).

Wofür werden landwirtschaftliche Flächen verwendet? 71 % wird als Ackerland, 28 % als Dauergrünland und 1 % als Dauerkulturen genutzt. Am meisten wird Winterweizen auf dem Ackerland angebaut, gefolgt von Silomais und Winterraps. 

Laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) nimmt die landwirtschaftliche Fläche in Deutschland täglich 70 ha ab, da Interessenten um die Flächen konkurrieren und diese für sich beanspruchen. Einer der Gründe kann die Verstädterung sein, die mit Zunahme von Siedlungen und Verkehrsflächen einhergehen. Das setzt viele landwirtschaftliche Betriebe unter Druck.