Salmonellen

Salmonellen sind Bakterien in Stäbchenform, die im menschlichen Organismus für die Entstehung der ansteckenden Durchfallerkrankung Salmonellose verantwortlich sind und häufig durch den Verzehr von befallenen Nahrungsmitteln wie rohem Geflügel und Wild, sowie Eiern, Fischen, Krusten- oder Schalentieren in den Körper gelangen. Durch das Eindringen in die Zellen der Darmschleimhaut setzen die Erreger Giftstoffe frei und verursachen so Beschwerden wie wässrigen Durchfall, Unwohlsein, Bauchkrämpfe, Erbrechen und Kopfschmerzen. Behandelt wird die Darminfektion vorwiegend mit einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr, um den Elektrolythaushalt wieder auszugleichen, der besonders bei Brechdurchfall schnell ins Ungleichgewicht geraten kann. Bei Säuglingen, Kleinkindern und immungeschwächten Patienten ist zudem eine Antibiotikatherapie oftmals angebracht. Im Infektionsschutzgesetz ist Salmonellose als meldepflichtige Erkrankung aufgelistet, wodurch eine weitere Ausbreitung der Infektion verhindert und vorgebeugt werden soll. In Deutschland zählt Salmonellose zu den häufigsten lebensmittelbedingten Durchfallerkrankungen und trifft in vielen Fällen Kleinkinder. Um der Infektion mit Salmonellen vorzubeugen, sollte man im Umgang mit Lebensmitteln auf die Einhaltung von Hygienemaßnahmen und eine richtige Zubereitung achten: Neben gründlichem Händewaschen gelten unter anderem auch eine ausreichende Erhitzung von Fleisch sowie eine fachgerechte Lagerung der Lebensmittel als unverzichtbare Maßnahmen, um von einer Salmonellose verschont zu bleiben.