Schlachthof

In einem Schlachthof werden kontrolliert Tiere getötet, dessen Fleisch für die menschliche Ernährung verwendet werden soll, wofür es nach der Schlachtung fachmännisch in einzelne Bestandteile zerlegt und transportbereit gelagert wird.  Der Gebäudekomplex eines Schlachthofs unterteilt sich aufgrund der Unterbringung des Viehs in Stallungen, Schlachthallen, Kühlräume sowie Untersuchungsräume und ist außerdem an entsprechende Abwässer Kläranlagen angeschlossen, um Körperflüssigkeiten oder untaugliches Fleisch fachgerecht entsorgen zu können. In Deutschland gab es in den Jahren 2011/2012 nach Angaben von Zeit Online rund 5.100 zugelassene Schlachthöfe, von denen einige laut Bundesregierung Akkordarbeit ausführten und aufgrund dessen Fehler bei der Betäubung der Tiere verursachten.  Entstanden sind die Schlachthöfe bereits um 1845 im Zuge einer einfachen Fließbandproduktion in Cincinnati. Die heutige Trägerschaft der Schlachthöfe übernehmen im deutschsprachigen Raum derzeit die Kommunen und die Fleischerinnung, während die staatlichen oder kommunalen Veterinärämter die tierärztliche Aufsicht übernehmen. Immer wieder erheben Tierschutzorganisationen wie die PETA schwere Vorwürfe gegen verschiedene Schlachthofbetriebe, indem sie mit Foto- und Videomaterial auf die vermeintlichen Missstände hinweisen und die Betriebe beschuldigen, aufgrund von nicht ordnungsgemäßer Betäubung das Tierschutzgesetz zu missachten.