BÖLW

Logo Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (Bildquelle: www.boelw.de)

Der „Bund Ökologischer Lebensmittelwirtschaft e. V.“ verbirgt sich hinter der Abkürzung BÖLW. Nachdem die Arbeitsgemeinschaft AGÖL aufgelöst worden ist, entstand 2002 der neu gegründete Verein Bund Ökologischer Lebensmittelwirtschaft mit Sitz in Berlin. Der Verband schafft die Grundlagen, um die Rahmenbedingungen für die ökologische Lebensmittelwirtschaft weiterzuentwickeln. Ein weiteres Ziel des BÖLW ist es als Bio-Spitzenverband die Akteure der Wertschöpfungskette zu vertreten, die daran beteiligt sind Biolebensmittel zu produzieren,  zu verarbeiten und zu vermarkten. Zu den 38 Mitgliedern zählen Bio-Anbauverbände und Bundesverbände von Herstellung und Handel.

Der BÖLW vertritt seine Mitglieder bei übergeordneten Fragen gegenüber der Öffentlichkeit und Behörden. Der Verband legt großen Wert auf den Austausch von Wissen zwischen Praxis und Forschung. Die ökologische Lebensmittelwirtschaft in der Politik und Gesellschaft soll hinsichtlich auf deren ökologischen, ökonomischen und sozialen Leistungen durch den BÖLW aufmerksam werden. Weitere Themen der BÖLW sind unter anderem die Sicherheit von ökologischen Lebensmitteln, eine umweltbewusste Landwirtschaft ohne Gentechnik weiterzuentwickeln. Zu den weiteren Aufgaben zählt das Entwickeln von Qualitätsstandards für Unternehmen unter der Voraussetzung des gesetzlichen Rahmens.

Die Biobranche will mehr Wertschöpfung in ihren Lieferketten etablieren. Ein Ansatz dafür sollen Wertschöpfungspartnerschaften sein. Politisch treibt sie vor allem die Reform der EU-Agrarpolitik um.

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