Biogas

Der Begriff Biogas bezeichnet ein brennbares Gas, das aus organischen Stoffen wie Bioabfall, Gülle, Mist, Klärschlamm oder Speiseresten hergestellt wird. In der Landwirtschaft wird aus Biogas mithilfe von so genannten Biogasanlagen Wärme und Strom erzeugt. Gleichzeitig kann das Gas als CO² neutraler Treibstoff in Kraftfahrzeugmotoren eingesetzt werden oder durch eine umfassende Aufbereitung ins Erdgasnetz eingespeist werden und gilt daher neben Windkraft und Solarstrom als weitere erneuerbare Energiequelle. Biogas besteht vor der Aufbereitung hauptsächlich aus Kohlenstoffdioxid sowie Methan, das die Voraussetzung für die Freisetzung von Energie bildet. In Deutschland wuchs die Zahl der Biogasanlagen von 1999 bis 2010 bis auf 5.905  und lag im Jahr 2013 zuletzt bei insgesamt 7.720 existenten Anlagen, die rund 27 Millionen Megawattstunden elektrische Energie erzeugten. Kritiker bemängeln, dass landwirtschaftliche Nutzflächen durch die Produktion von Energiepflanzen wie Mais, das als Hauptsubstrat verwendet wird, einer so genannten Nutzungskonkurrenz zum Opfer fallen können und aufgrund einer finanziellen staatlichen Förderung durch das EEG gleichzeitig Monokulturen gefördert würden.

Nach der Verabschiedung der europäischen Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED II) sieht der Fachverband Biogas sieht Chancen in den neuen Rahmenrichtlinien. Besonders die Güllevergärung werde ...

Premium

Die Hochschule Ingolstadt hat Stromhändler gefragt, welche aktuellen Entwicklungen es bei der Vermarktung von Biogasstrom und bei der Flexibilisierung gibt.

Die Bundesregierung muss neben dem Klimaschutz auch die Versorgungssicherheit wieder stärker in den Fokus nehmen. Damit behält sie auch die Kosten im Griff, kommentiert Hinrich Neumann.

Mehr aus lesen