Blutschwitzer

Das Blutschwitzen ist eine Krankheit aus der Tiermedizin, bei welcher Blutungen in den Kapillaren beziehungsweise kleinen Blutgefäßen in den Schweißdrüsen auftreten. Verursacht wird das Blutschwitzen unter anderem durch einen Blutstau oder durch äußere Einflüsse, wie zum Beispiel durch parasitären Befall. Zumeist leiden die betroffenen Tiere bereits von Geburt an unter empfindlichen Gefäßwänden, welche das Blutschwitzen begünstigen. So kann der Druck auf die Kapillaren ein platzen besagter Gefäße bewirken. Äußere Reize, welche zu einer nervösen Anspannung führen, können ebenfalls Einfluss auf das Auftreten von Blutschwitzen durch platzende Kapillaren nehmen. Das Blutschwitzen ist in der Medizin auch unter dem Fachbegriff Hämhidrosis bekannt. Anzeichen für das Blutschwitzen sind blutige Aussonderungen, die sich dem Schweiß beimischen. Das Blutschwitzen kann mitunter einen tödlichen Verlauf nehmen. Beispiel dafür war in den vergangenen Jahren das Kälbersterben durch Blutschwitzen, welches nachweislich durch den Impfstoff „PregSureBVD“ verursacht wurde. Dieses hatte eine Blutgerinnungsstörung bei Kälbern geimpfter Kühe zur Folge.

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Weil sie seit mehreren Jahren auf eine Entschädigung des Pharmaunternehmens zoetis (Pfizer) für die Blutschwitzer-Kälber warten, wollen einige Landwirte nun klagen. Rechtsanwältin Julia Laacks von ...

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Rind / Aus dem Heft 02.2014

Impfstoff löst Blutschwitzen aus

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