Bundesnaturschutzgesetz

Acker (Bildquelle: Archiv)

Das Bundesnaturschutzgesetz ist seit 1976 rechtswirksam und wird  durch Neufassungen ergänzt. Das Ziel des Bundesnaturschutzgesetztes, kurz BNATSchG, ist das Imstande halten der Natur und der Landschaft als Grundlage für Leben und Gesundheit des Menschen. Natur und Landschaft soll für zukünftige Generationen geschützt werden, damit der Erholungswert, die Leistungs- und Funktionsfähigkeit und die biologische Vielfalt dauerhaft erhalten bleiben. Im BNATSchG wird zudem das europäische Naturschutzprogramm Natura 2000 geregelt. Da die Landwirtschaft die größte Fläche in der Bundesrepublik ausmacht und oftmals an naturnahe Flächen anliegt sind Regelungen zum Schutz in der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft im Bundesnaturschutzgesetz ebenfalls definiert. Das Gesetz gibt unter anderem vor, dass die Flächen standortangepasst bewirtschaftet werden müssen und die nachhaltige Bodenfruchtbarkeit gesichert werden muss, sodass die Flächen langfristig verwendet werden können. Düngemittel und Pflanzenschutzmitteln dürfen nur nach landwirtschaftlichem Fachrecht verwendet werden. Die Anwendung des Düngemittels muss dokumentiert werden.
Eingriffe wie Baumaßnahmen von Häusern, Hochspannungsleitungen oder Windrädern in der Natur und Landschaft müssen weitestgehend ausgeglichen werden, das schreibt das Bundesnaturschutzgesetz seit der Neufassung im Jahr 2000, vor. 

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