BVL

Die Abkürzung BVL steht für das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, das sich um diverse Zulassungs- und Managementaufgaben im Bereich der Lebensmittelsicherheit kümmert. Hauptziel des BVL ist es nach eigenen Angaben, kritische Entwicklungen in der Lebensmittelsicherheit früh zu erkennen, sodass noch vor Entstehen einer Krise wirksame Gegenmaßnahmen in Angriff genommen werden können.

 Das Aufgabenspektrum der Bundesoberbehörde erstreckt sich dabei unter anderem über die Bereiche Lebensmittel, Verbraucherprodukte, Futtermittel, Pflanzenschutz- und Tierarzneimittel sowie Gentechnik und eine internationale Zusammenarbeit. Seit 2006 agiert das BVL außerdem als Herausgeber für das Journal für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, das jeweils periodisch in deutsch- und englischsprachigen Ausgaben im Springer-Verlag erscheint.

Gegründet wurde das heutige BVL nach der BSE-Krise, um den Verbraucherschutz nach kontroversen Diskussionen darüber wieder zu stärken und die Koordination der Lebensmittelsicherheit zwischen Bund, Ländern und der Europäischen Union zu optimieren. Ab 2003 entwickelte sich das BVL unter der Leitung von Dr. Christian Grugel nach eigenen Angaben zu einer modernen Managementbehörde. 

Französische Medien hatten berichtet, dass ein Vitamin B-Futtermittelzusatz aus China mit antibiotikaresistenten, gentechnisch veränderten Bakterien in zahlreiche europäische Länder vertrieben ...

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) weist darauf hin, dass es keine Notfallzulassung für Neonikotinoide in Rüben beantragt hat. Dies sei auch nicht geplant.

Von dem „größten Fall einer unkontrollierten Verbreitung von nicht zugelassenen Gentechnik-Organismen in der Geschichte der EU“ spricht der gentechnikkritische Verein Testbiotech.

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