Themen / Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sichert den Ausbau von erneuerbarer Energie. Ein Hauptziel des EEGs ist es, bis 2050 den Anteil der ökologischen Energie an der Stromversorgung  auf  mindestens 80 % zu steigern. Wichtige regenerative Energiequellen, die das EEG fördert, sind Windenergie, Wasserkraft, solare Strahlungsenergie, Geothermie aber auch Biomasse. Das EEG regelt, dass Energieversorgungsunternehmen den Strom aus Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien gegen Vergütung abnehmen. Eigentümer von Solaranlagen oder Windkrafträder erhalten vom Energieversorgungsunternehmen, durch die Einspeisung der Energie ins Netz, eine sogenannte  Einspeisevergütung. Der Netzbetreiber erhält von der Börse eine minimalere Vergütung als er an die Betreiber bezahlt. Mittels EEG-Umlage kann das Energieversorgungsunternehmen diese Differenz wieder ausgleichen. Der Ausbau von erneuerbarer Energie wirkt sich nachhaltig auf die Umwelt und das Klima aus. Mit dem EEG geht einher, dass die Technologien zur Herstellung von erneuerbarer Energien vorangetrieben und gefördert werden. Eine weitere Konsequenz aus dem EEG ist die Verringerung der volkswirtschaftlichen Kosten der Energieversorgung und Schonung von fossilen Energieressourcen.

1991 wurde das Strom-Einspeisungs-Gesetz beschlossen, welches 1997 erweitert und seit 2000 durch das EEG abgelöst wurde. Seitdem wird das EEG stetig weiterentwickelt und befindet sich aktuell in der Phase der Wettbewerblichen Vergütung (EEG 2017), in der die Vergütungshöhe des regenerativen Stroms durch Ausschreibungen am Markt festgestellt wird.

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