Themen / Freie Bauern – Initiative für kleinbäuerliche Landwirtschaft

Anfang des Jahres hat sich mit den "Freien Bauern" eine neue Gruppierung unter den Landwirten gegründet. Die Interessenvertretung will die Stimme gegen steigenden Wachstumswahn und für die kleinbäuerlichen Familienbetriebe erheben und hat den Wunsch nach fairen und verlässlichen Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft.

Entstanden aus dem Bauernbund Brandenburg, wollen sie die Meinung des Berufsstandes unverfälscht vorbringen, um im gesellschaftlichen Dialog eine Chance zu bekommen. Dabei ist ihnen wichtig, dass die Proteste der letzten Monate in eine glaubwürdige unabhängige Politik für die Bauern münden. Dadurch sollen viele starke Betriebe, anstelle von wenigen Großen gefördert werden, um das Bild der kleinbäuerlichen Landwirtschaft in Deutschland zu erhalten.

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Landwirte im gefährdeten Gebiet beklagen die zögerliche Freigabe der gesperrten Ackerflächen. Unterdessen wächst auch in Mecklenburg-Vorpommern die Sorge vor einem ASP-Ausbruch.

"Statt wochenlang ASP-Fallwild zu suchen sollten im Umkreis von 5 km um eine Fundstelle zeitnah alle Wildschweine geschossen werden", fordern die Freien Bauern.

Bauern hatten letzte Woche die Fahne der umstrittenen, da rechtsnahen Landvolkbewegung von 1929 mit Treckern nachgestellt. Bauernverband und LsV sind sehr verärgert.