NABU

Olaf Tschimpke, NABU-Präsident (Foto: NABU/Hoffotografen) (Bildquelle: Archiv)

Der NABU ist mit über 620.000 Mitgliedern und Förderern einer der größten Umweltverbände der deutschen Bundesrepublik. Was 1899 mit Lina Hähnle und dem „Bund für Vogelschutz“ begann, hat sich nach Zusammenbruch der DDR und dem Zusammenschluss des Vogelschutzbundes mit den neu gegründeten Landesverbänden zu dem heute bekannten Naturschutzbund Deutschland, dem NABU gewandelt.
Heute ist der NABU in allen 16 Bundesländern mit etwa 2000 Orts-, Kreis- und Fachgruppen aktiv. Finanziert wird der Naturschutzbund überwiegend durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Für Mitglieder erscheint das auflagenstarke NABU-Mitgliedermagazin „Naturschutz heute“ viermal im Jahr. Bekannt ist der NABU vor allem durch seine alljährliche Wahl des „Vogel des Jahres“, welcher stellvertretend für seine Art auf die Gefährdung und die Umweltprobleme eines Lebensraums aufmerksam machen soll. Unterstützt wird der NABU besonders stark durch die eigene Nachwuchsorganisation, die Naturschutzjugend NAJU. Hier setzen sich rund 70.000 Kinder und Jugendliche für den Natur- und Umweltschutz ein.
Als deutscher Partner von BirdLife International und Mitglied im Deutschen Naturschutzring DNR besetzt der NABU eine der wichtigsten Rollen im Thema Umwelt- und Naturschutz. Auf der Ostseeinsel Fehmarn steht das Wasservogelreservat Wallnau, ein Umweltbildungszentrum welches seine Pforten seit über 40 Jahren für Besucher offen hält. „Damit die Welt lebenswert bleibt“, betitelt die Kernmotivation des NABU. Der Verband setzt sich für nachhaltige Entwicklung, eine ökologisch und sozial gestaltete Globalisierung sowie eine verantwortliche Umweltpolitik ein. Ökologische Schlüsselprobleme für unter anderem eine biologische Vielfalt und einen wirksamen Klimaschutz sollen angegangen und gelöst werden.

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