Themen / Testbiotech

Testbiotech ist ein im Jahr 2008 gegründeter Verein, der den Einsatz von Gentechnik kritisch hinterfragt und sich in diesem Zusammenhang mit möglichen Auswirkungen und Folgen auf Mensch und Umwelt auseinandersetzt. 

Der Verein versteht sich selbst als unabhängiges Institut, das vorrangig auf wissenschaftliche Fragestellungen ausgerichtet ist und versucht, ökologische, ethische sowie soziale Folgen, die biotechnologische Entwicklungen mit sich bringen, mithilfe von wissenschaftlicher Expertise zu evaluieren. Testbiotech sieht sich dabei als von Staat und Industrie unabhängig forschender Verein und hat es sich nach eigenen Angaben zum Ziel gesetzt, mehr Transparenz in Hinblick auf Genmanipulation und den Einsatz von genetisch veränderten Lebensmitteln und Pflanzen zu schaffen sowie Interessen der Gesellschaft stärker zu berücksichtigen und eine verbesserte Risikobewertung zu erreichen. 

Andere Themen, denen sich Testbiotech außerdem widmet, sind die synthetische Biologie und Gene Editing sowie die Patentierung von Lebewesen. Finanziert wird der Verein vorwiegend durch private Spenden oder Gelder, die aus Projekten und Stiftungen hervorgehen. Zu den Förderern der Initiative gehören unter anderem die Gen-ethische Stiftung (kurz, GeS), die Manfred Hermsen Stiftung sowie die Supermarktkette Tegut und die Zukunftsstiftung Landwirtschaft. Als staatlich anerkannte, gemeinnützige Organisation ist Testbiotech im EU-Transparency Register zu finden und veröffentlicht regelmäßig Jahresberichte, in denen aktuelle Themen im Bereich der Gentechnik aufgegriffen werden sowie Statistiken und Zahlen zum Haushalt des Vereins einsehbar sind.   

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Nach Ansicht von Umweltschützern können die Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen nicht im Labor geprüft werden. Eine wissenschaftliche Studie soll das jetzt belegen.

Testbiotech hat nach eigener Aussage genügend Hinweise zusammen, um vor Gericht beweisen zu können, dass die EU-Kommission und die EFSA gentechnisch veränderten Mais unzureichend geprüft haben.