Themen / Tierkrankheiten

Tierkrankheiten sind bei Haus- und Heimtieren auftretende Erkrankungen unterschiedlicher Ursache, Symptomatik und Auswirkung. Je nach Grad der Erkrankung können Tierkrankheiten als meldepflichtig bis hin zur anzeigenpflichtigen Tierseuche eingestuft werden. Begrifflich ist eine Tierkrankheit von einer Tierseuche dahingehend abzugrenzen, dass bei einer Tierseuche ein staatliches Interesse an der Krankheit vorliegt. Kosten für Bekämpfungsmaßnahmen werden im Gegensatz zu herkömmlichen Krankheiten teilweise bis hin zu großen Teilen von der Staatskasse getragen. Es handelt sich um unbedingt meldepflichtige Tierkrankheiten mit einer hohen Ansteckungsgefahr. Beispiele für Tierkrankheiten dieser Art sind die Geflügelpest oder die Maul- und Klauenseuche bei Paarhufern. Bei diesen meldepflichtigen Tierkrankheiten werden grobe Unterteilungen nach Art des Erregers vorgenommen. So gibt es unter anderem zum Beispiel virale Erkrankungen wie die Tollwut aber auch parasitäre oder durch Würmer ausgelöste Erkrankungen. Wird eine meldepflichtige Tierkrankheit diagnostiziert, so ist diese umgehend durch den entsprechenden Tierarzt bei den Behörden zu melden. Dabei müssen den Behörden sowohl das Datum der Diagnose als auch die Tierart sowie die Bestandsgröße übermittelt werden. Neben meldepflichtigen Tierkrankheiten gibt es auch noch nicht ansteckende oder weniger gravierende Formen. Dazu gehören zum Beispiel Abszesse – etwa bei Kaninchen, Pferden, Vögeln, Katzen oder Hunden – sowie Augenausfluss, Ohrinfektionen, Befiederungsstörungen bei Vögeln oder Pilzinfektionen.  

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