Themen / UFOP, Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen e.V.

Die Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen, kurz UFOP, ist eine politische Interessensvertretung der Marktpartner im Öl- und Eiweißpflanzengeschäft. 1990 vom Deutschen Bauernverband e.V. und dem Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e.V. gegründet, kommen in diesem Verband alle Unternehmen, Verbände und Institutionen, die an Produktion, Verarbeitung und Vermarktung der heimischen Öl- und Eiweißpflanzen beteiligt sind, an einem Tisch zusammen.

Die Gründung der UFOP kennzeichnet eine einmalige Verbandsstruktur, in der alle Beteiligten eine vertrauensvolle Zusammenarbeit wahren und so in den vergangenen Jahren zahlreiche Ideen zur Optimierung der landwirtschaftlichen Produktion umsetzen konnten.

Das Konzept der Union zur Förderung von Öl- und Eiweißpflanzen basiert im Kern auf den vier Bereichen Züchtung und Anbau von Pflanzen, Markt und Agrarpolitik. Vier Gebiete, die nicht getrennt voneinander betrachtet werden können und darum von der Agrarwirtschaft in einem gemeinsamen Konzept weiterentwickelt werden. Früchte dieses Konzepts sind beispielsweise die Aufklärungsarbeiten und der damit verbundene öffentliche Wandel von Biodiesel zum Vorzeigeprodukt unter den nachwachsenden Rohstoffen oder die wachsende Anwendung von Futtermitteln, die auf heimischen Öl- und Eiweißpflanzen basieren.

Die konkreten Aufgaben der UFOP verteilen sich ebenfalls auf vier Gebiete: Politische Präsenz, Forschungsarbeit, Entwicklung und Öffentlichkeitsarbeit. Die Vertretung der Interessen im nationalen und internationalen Umfeld ist eine wichtige Grundlage für fachfrische Diskussionen; Forschungsarbeit im Bereich von landwirtschaftlicher Produktion stellt die Basis für eine stetige Weiterentwicklung des Anbaus, der Ernte und der Sorten selbst. Die Entwicklung neuer Verwendungsmöglichkeiten ist ein Schritt in die Zukunft der Agrarbranche. Öffentlichkeitsarbeit fördert einerseits die Verwendung sämtlicher Endprodukte der heimischen Öl- und Eiweißpflanzen und erweitert andererseits das Wissen der Gesellschaft.

Die BMI darf ihr Käsewerk in Jessen trotz Quarantäne des gesamten Ortes weiterhin betreiben. Der Schutz der Mitarbeiter und Lieferanten habe jetzt allerdings höchste Priorität.

Die Bitte der Landesbauernverbände auf eine längere Anhörungsphase hatte Erfolg: Die Minister Hauk und Untersteller gestehen ihnen sechs Wochen Zeit zur Prüfung der Novelle zu.

Das Verwaltungsgericht Aachen hat die Tötungsanordnung für zwei mit BHV1 infizierte Rinderbestände bestätigt. Die Landwirte können Berufung einlegen.