Winterweizen-Qualität neu bewerten

Zukünftig wird der Rohproteingehalt nicht mehr zur Qualitätseinstufung von Weizensorten herangezogen, denn für die Backqualität ist weniger der Rohproteingehalt als vielmehr die Funktionalität des Kleber-/Stärke-Netzwerks entscheidend. Was diese Neuerung für Auswirkungen haben wird, können selbst Fachleute derzeit nur mutmaßen. Klar ist jedoch schon jetzt: Im aktuellen Weizensortiment verschwimmen die Ertragsunterschiede zwischen Qualitäts- und Massesorten.

Die aufnehmende Hand wird wohl mangels Alternativen zunächst am Rohproteingehalt als Annahmeparameter festhalten. Die Qualitätsprämie dürfte sich in den kommenden Jahren spürbar erhöhen, weil Partien mit diesen Proteinwerten knapper werden bzw. mit geringeren Erträgen und damit höheren Erzeugerkosten einher gehen.

Neue Qualitätseinstufung – was bedeutet sie für die Sortenwahl?

Angepasste Fruchtfolgen und Anbauverfahren, ganz besonders jedoch Sorten mit höherer N-Verwertungseffizienz können diesen Trend zunächst bremsen: N-effiziente und gesunde Sortentypen wie die A-Sorten NORDKAP, LEMMY und die Neuzulassung SU HABANERO gewinnen also an Marktbedeutung.

Das SAATEN-UNION Sortenportfolio bietet für jede Situation den passenden Sortentyp, denn: Vielfalt drischt besser!

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(Bildquelle: Saaten-Union GmbH)

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