10 Jahre "Ohne Gentechnik"-Siegel

Ilse Aigner führte als Bundeslandwirtschaftsministerin das VLOG-Siegel ein. Bei den Verbrauchern ist es bis heute beliebt (Video).

Die ehemalige Bundesagrarministerin Ilse Aigner sieht im von ihr eingeführten Ohne-Gentechnik Siegel einen Erfolg. Es zeichnet vor allem Milchprodukte, Geflügelfleisch und Eier aus.

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Artikel geschrieben von

Katharina Riedmeier

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von Wilhelm Grimm

"Ohne Gentechnik"

ist zu kurz gesprungen, völlig unrealistisch und völlig falsch. Wir stehen erst am Anfang einer Entwicklung und sind bereits heute weltweit die Satten, die sich der Zukunft nicht stellen, wir machen uns unter Wissenschaftlern lächerlich. Gentechnik und Glyphosat würde den Rübenanbau bei uns 150 Euro/ha billiger machen. Und bei Soja könnte man züchterisch am Tag-Nachtryhtmus arbeiten und damit den Ertrag auch bei uns erhöhen. Wir dürfen uns nicht ausruhen. Nur zwei Beispiele. Bei der Nutzung dieser Gentechnik am Menschen sind wir längst nicht so ängstlich.

von Andreas Gerner

Ohne Gentechnik ist gut. Ohne Gentechnik UND AUS DEUTSCHLAND wäre besser.

Schade, dass das Siegel bis heute nicht verlangt, dass die eingesetzten Futtermittel aus Deutschland kommen. Hier angebaute Sojabohnen werden nicht angemessen bezahlt, weil haufenweise (angeblich GVO-freie) Sojabohnen und Sojaschrot aus Südamerika importiert werden. Dem Verbraucher wäre beim Joghurtkauf sicher lieber, damit den gebeutelten Bauern um die Ecke zu fördern, anstatt damit Frachtschiffe voller fraglichem Soja und zudem dreckig mit Schweröl betrieben über den Ozean fahren zu lassen.

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