[17.10.2011]
Als „zahlenmäßig sehr klein“ charakterisieren die Autoren die Gruppe der überregional ausgerichteten Investoren. Eine dominante Stellung auf dem Bodenmarkt sei allenfalls lokal festzustellen. Keine Rolle auf dem hiesigen Bodenmarkt spielten Fondsgesellschaften oder international agierende Großunternehmen.
Eigenen Angaben zufolge haben die Wissenschaftler allerdings keine Informationen über die Verbreitung von stillen Beteiligungen oder Anteilskäufen gewinnen können. Von der jeweiligen Interessenlage hängt laut Studie ab, wie das Engagement nichtlandwirtschaftlicher Investoren vor Ort bewertet wird. Während ortsansässige Landwirte angesichts neuer Konkurrenz auf dem Bodenmarkt vielfach skeptisch seien, sähen die Verwaltungen den Kapitalzufluss zumeist positiv.
Anlass zur Studie gaben zunehmende Diskussionen über steigende Bodenpreise insbesondere in den neuen Ländern. Die Wissenschaftler kommen daher auch zu dem Ergebnis, dass nicht die Aktivitäten der Investoren zugenommen hätten, sondern die öffentliche Aufmerksamkeit dafür, und zwar aufgrund der Entwicklungen auf dem Bodenmarkt mit einem deutlichen Anstieg der Kauf- und Pachtpreise vor allem in Ostdeutschland. (AgE)
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Leserkommentare
Wie kommt der Artikel zu der Überschrift?
[17.10.2011]
Was für ein Beitrag! Jede Aussage wird im nächsten Satz relativiert oder als reine Spekulation deklariert! Keine Angaben zu den Quellen (wovon auch?). Das vTI ist mir leider schon häufig durch tendenzielle Stellungnahmen im Sinne der global player aufgefallen. Wer die Augen aufmacht weiß, dass immer mehr Anleger in Land investieren! Das Grundstückverkehrgesetz schützt Landwirte vor überhöhten Preisen erst, wenn der Kaufpreis mehr als 50% über dem Verkehrswert liegt! Darunter kann ein Ldw. leider nur zusehen, wie ein Nichtldw. ihm das Land zu teuer wegkauft. Wird diese Grenze nicht auf max. 10% >VWert gesetzt, kann es sich bald kein Landwirt mehr leisten, Land zu kaufen. Was sagen die landwirtschaftl. Verbände dazu? Sind sie am Thema dran?
von forti1805
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