[04.10.2012]
Ulrike Höfken
Jede Woche sollte es laut der rheinland-pfälzischen Agrarministerin Ulrike Höfken einen fleischlosen Tag geben. Dann könnten jährlich weit über 2 Mio. t Getreide eingespart werden, sagte sie am Montag anlässlich des Weltvegetariertages. „Saisonal geerntetes Gemüse und Obst aus der Region, aus biologischem Anbau sowie weniger und dafür regional erzeugtes Fleisch von guter Qualität – das ist gesund und schützt unser Klima.“ Das Land Rheinland-Pfalz unterstütze daher die Einführung eines „Veggie Day“.
Höfken verweist in diesem Zusammenhang auf Zahlen der Welternährungsorganisation FAO. Danach werden 18 % des Klimawandels durch Tierhaltung verursacht. Das sei mehr als der weltweite Transportsektor mit all seinen Autos, Lastwagen, Schiffen und Flugzeugen beiträgt, so die Grünen-Politikerin. „Die Tierhaltung ist für etwa 8 % des globalen Trinkwasserverbrauchs verantwortlich. Die Produktion von 1 kg Rindfleisch (Trockengewicht) verbraucht etwa 20.000 Liter Wasser, 1 kg Sojabohnen nur 750 Liter“, so Höfken, die sich damit zum wiederholten Male falscher Zahlen bedient. Nach offiziellen Schätzungen sind 16.000 Liter Wasser für 1 kg Rindfleisch und 2.500 Liter für 1 kg Soja nötig.
Würden alle Deutschen nur so viel Fleisch essen, wie es die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, würde eine Fläche von 1,8 Mio. ha frei, lautet dennoch das Fazit der Ministerin. (ad)
vgl.:
„Fleischloser Donnerstag“ empört Bauern (8.7.2011)
Schorlemer Stiftung,
Kto.-Nr. 1700349035,
BLZ 380 601 86
Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG
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Leserkommentare
18 %
[05.10.2012]
Das heißt: Zu 82 % ist die Landwirtschaft nicht schuld !!!! Ich glaube da muß man mal ansetzen !!!
von erichmandl
Marionette Höfken
[05.10.2012]
Sie könnte was Gutes für alle Landwirte tun.Sie könnte sich einsetzen den Nawaro Bonus zu senken bzw.zu streichen.Dadurch würde der Pachtdruck von den Flächen genommen werden.Und Fläche würden für die Nahrungsmittelproduktion frei. Den Nawaro Produkte kann man durch die organische Reststoff Verwertung ersetzen.
von
[05.10.2012]
Würden sich alle Politiker nur zu Themen äussern, deren Zusammenhänge sie verstehen, würden ca 80% der Redezeit in den Palamenten frei.
von meyenburg33
Frau Höfken
[04.10.2012]
Ich esse gern Fleisch -Gemüse -Obst etc. Aber ich möchte das tun wen mir danach ist und nicht durch irgendwelche Vorschriften von Ihnen. Das kann und will ich selbst entscheiden!
von Agrarwelt
[04.10.2012]
Frau Höffken vertritt Grüne Ansichten, das kann ich respektieren. Ob ich diese Teile, ist was anderes. Grundsätzlich ist es doch so, wie user10 schreibt - machen wir doch schon seit 2000 Jahren. Ansonsten sollten wir auf eine ausgewogene Ernährung achten. Wer hier übrigens massiv gegen den Veggie Day wettert, sollte darasn denken, das es auch Berufskollegen gibt, die Salat und Gemüse produzieren - ergo also davon profitieren!!!
von preuße
Grüne Basisdemokratie von Oben
[04.10.2012]
Basisdemokratie von Oben gabs schon mal im Osten..ist tierisch in die Hose gegangen!! Wer sich vegetarisch ernähren will, der soll das tuen, aber freiwillig.
von landfuerst
Höfken
[04.10.2012]
Ich bin so erzogen worden,am Freitag gibt es kein Fleisch.Die Kath,Kirche empfiehlt es ebenfalls.Ist die Grüne Ministerin nun Katholisch geworden?? Oder ist nur plumpes Wahlkampfgetöse.
von
Noch ein kleiner Nachtrag
[04.10.2012]
Neuerdings finden sich im Regenwasser Aluminium und Barium Bestandteile, die so in der Natur nicht vorkommen. Das ist das Zeug, was die über unseren Köpfen sprühen. Jetzt kommt der Clou: Sollte diese Konzentration normale Pflanzen nicht mehr so oder garnicht wachsen lassen- Monsanto lässt derzeit gerade Aluminiumresistente Pflannzen entwickeln! (http://www.cosmiq.de/qa/show/2875013/wozu-entwickelt-die-firma-monsanto/)oder: http://www.youtube.com/watch?v=DKqy8mW7BoM&feature=plcp Wollen wir uns das wirklich alles gefallen lassen, oder was? Wie wär es denn mal mit einem überfälligen Friedensvertrag und einer eigenen angemessenen Verfassung? Oder bin ich bei solchen Fragen schon Rechts?
von yvain
Auch Frau Höfken
[04.10.2012]
ist scheinheilig. 1. Es gibt keinen Klimawandel, sondern Wettermanipulation durch u.a. dem U.S. Militär. Haarp und die schönen Streifen am Himmel seit 1999, Tendenz steigend. Haben die auch öffentlich zugegeben, da sie das Wetter bis 2025 besitzen wollen. http://www.chemtrails-info.de/chemtrails/wetterkriegsfuehrung.htm Aber die verbliebenen Schäfchen schauen lieber Fern als noch auf die Umwelt zu achten und der Rest spielt aus Profitgründen mit. Rechtmässig ist das ganze nämlich beileibe nicht. Auch schauen: www.sauberer-himmel.de, oder einfach das Regenwasser aus dem Regenmesser untersuchen lassen und mal staunen! Und noch was Frau H.: Es gibt genug Nahrungsmittel für alle, ändern Sie doch mal die sozioökonomische Gründe! Das wäre ehrlich
von yvain
Machen wir doch schon seit 2000 Jahren!
[04.10.2012]
Soll denn zum Freitag noch ein fleischloser Tag dazukommen oder will da jetzt eine neue Religion Werbung machen?
von user10
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