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Sachsen-Anhalt: Landesregierung will die Gentechnik

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Sachsen-Anhalt Im Landtag von Sachsen-Anhalt ist am Freitag ein Antrag auf ein Anbauverbot für gentechnisch veränderte Pflanzen gescheitert. Das Magdeburger Parlament lehnte den Vorschlag der Grünen-Fraktion mit den Stimmen der CDU/SPD-Koalition und bei zahlreichen Enthaltungen der Linken ab. Stattdessen wurde mit einem ähnlichen Votum einem "Alternativantrag" der Koalition entsprochen, der eine stärkere Aufklärung über Chancen und Risiken der Technologie vorsieht. Die Regierung soll nun im Umweltausschuss und im Agrarausschuss Chancen und Risiken von biotechnologischen Verfahren bei der Pflanzenzüchtung darlegen und aktuelle Forschungsvorhaben erläutern.
 
Wie der Evangelische Pressedienst aus Frankfurt am Main berichtet, warnten die Grünen vor den unkalkulierbaren Risiken des GVO-Anbaus. Bei einer Freisetzung würden sich die Pflanzen ungehindert und dauerhaft ausbreiten. Agrarminister Hermann Onko Aeikens warf der Grünen-Fraktion dagegen Realitätsferne vor. "Ein gentechnikfreies Sachsen-Anhalt gibt es nicht und kann es auch nicht geben", sagte der CDU-Politiker. So würden zum Beispiel 80 % der Futtermittel für Nutztiere Bestandteile von Gen-Pflanzen enthalten. Zudem gehe von genmanipulierten Pflanzen nach Forschungsstudien der Europäischen Union keine größere Gefahr für Mensch und Umwelt aus als von herkömmlich produzierten Pflanzen. (ad)

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