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Zwei von drei Legehennen leben in Bodenhaltung

Bodenhaltung dominiert Am 1. Dezember 2011 wurden in Deutschland wieder deutlich mehr Legehennen gehalten als im Vorjahr. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes hielten Betriebe mit mehr als 3.000 Plätzen gut 34,0 Mio. Tiere; eine Steigerung um 13,8% gegenüber Dezember 2010. Die Stallkapazität lag bei rund 40,0 Millionen Haltungsplätzen. Gegenüber Dezember 2010 stieg sie damit um 9,0%.

Von den in Deutschland verfügbaren Hennenhaltungsplätzen, entfielen 25,7 Millionen Plätze (64,2%) auf die Bodenhaltung, 5,8 Millionen Plätze (14,4%) auf die Freilandhaltung, 5,6 Millionen Plätze (14,0%) auf Kleingruppenhaltung und ausgestaltete Käfige und 3,0 Millionen Plätze (7,4%) auf die ökologische Erzeugung.

Damit ist die Bodenhaltung die dominierende Haltungsform in deutschen Legehennenbetrieben. Durch die Zunahme von erneut 2,6 Millionen Bodenhaltungsplätzen gegenüber dem Dezember 2010 (+11,5%) erreicht diese Haltungsform einen Anteil von 64,2% an allen Haltungsplätzen. Der Bestand beläuft sich auf 21 Millionen Legehennen in der Bodenhaltung; ein Plus von 12,8%. Gemessen am Legehennenbestand insgesamt, leben damit fast zwei von drei Hennen in dieser Haltungsform.

In der Freilandhaltung ist erneut eine deutliche Steigerung zum Dezember 2010 zu erkennen. Hier standen gut 5,8 Millionen Haltungsplätze (+22,1%) für gut 5,0 Millionen Legehennen (+16,5%) zur Verfügung. Damit ist diese Haltungsform nach der Bodenhaltung die zweitwichtigste Haltungsform deutscher Legehennenbetriebe.
Die Zahl der Haltungsplätze in der Kleingruppenhaltung und in ausgestalteten Käfigen ist auch zum Stichtag 1. Dezember 2011 weiter rückläufig. Zum Stichtag standen noch rund 5,6 Millionen Plätze zur Verfügung.

An Bedeutung gewonnen hat die Legehennenhaltung in ökologischer Erzeugung. Die Zahl der Haltungsplätze erhöhte sich um 692.000 Plätze. Ein Plus von 30,6%. Der Legehennenbestand wurde um gut 550.000 Tieren (+28,4%) gegenüber Dezember 2010 aufgestockt.