Weltbank erwartet weitere Preissprünge bei Nahrungsmitteln

[03.08.2012]


Grundnahrungsmittel Weltbank: Working for a world free of poverty Der aktuelle Preisanstieg bei Grundnahrungsmitteln ist auf die Dürre in den USA und die schlechten Wachstumsbedingungen in der Schwarzmeerregion zurückzuführen. Schon 2008 zogen die Preise für Weizen und Reis stark an, was insbesondere in den armen Ländern Asiens negative Auswirkungen nach sich zog.
Dass der Reispreis jetzt nur leicht steigt, liegt daran, dass gute Lagerbestände vorhanden sind. Außerdem bewegen sich die Preise für Rohöl, Dünger und internationale Frachten auf einem niedrigeren Niveau, was den Import und Anbau von Getreide in der kommenden Saison erleichtern dürfte.
Die Weltbank rechnet mit weiteren Preissprüngen bei Brot, Fleisch und Futter und wird gegebenenfalls eingreifen und die armen Länder unterstützen. Bei einem starken Anstieg der Lebensmittelpreise schicken Eltern ihre Kinder nicht mehr zu Schule um Geld zu sparen und es werden weniger nahrhafte Lebensmittel konsumiert. Dies kann katastrophale Folgen für die soziale, körperliche und geistige Gesundheit von Millionen junger Leute bedeuten, wie Weltbank-Präsident Jim Yong Kim verlauten ließ. (AgE)

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