Welzmiller: Laufzeiten der Kontrakte anpassen!

[15.08.2012]


Leonhard Welzmiller Leonhard Welzmiller Aufgrund zunehmender Preisschwankungen müssen die Kontraktlaufzeiten zwischen Molkereien und Lebensmitteleinzelhandel überdacht werden. Diese Meinung vertritt Leonhard Welzmiller, Vorsitzender des Verbandes der Milcherzeuger Bayern.
 
Die Vertragslaufzeiten von drei Monaten für Butter, sechs Monaten für Produkte der „weißen Linie“ und bis zu einem Jahr bei einigen Käsesorten seien nicht mehr zeitgemäß. Kontrakte müssten in kürzeren Abständen an die Marktsituation angepasst werden können. So würden sie die tatsächliche Entwicklung am Markt besser wiederspiegeln, sagt Welzmiller.
 
Die Nachfrage nach Milchprodukten sei derzeit recht gut. Trotzdem zahlen die Molkereien niedrige Milchpreise aus, so der Vorsitzende. Für das Qualitätsprodukt Milch hätten die Bauern einen marktgerechten Preis verdient.

Leserkommentare

7 Kommentar(e)
  • Schwarzseher(innen)

    [16.08.2012]

    Warum soll bei kürzeren Laufzeiten der Milchpreis noch schneller runter gehen. Völlig unlogisch! Die gleichen Personen fragen bei guten Milchmarktverlauf, wann das denn endlich bei uns mit besseren Milchpreisen ankommt. Manchen kann man es nicht recht machen zwischen Ostfriesland und Bayerischen Wald:) Vielleicht kapieren die Dauernörgler, daß wir in Deutschland keinen "übervollen" Markt haben. Wenn ihr es EU-weit schafft, die Menge zurückzufahren: Mit meiner Unterstützung!

    von wolfgangheinrich

  • [15.08.2012]

    Ich frage mich die ganze Zeit, was andere Kontraktlaufzeiten bringen sollen??? Fakt ist doch, das die Abnehmerseite bei hohen Preisen versucht kurze Laufzeiten durchzusetzen, bei niedrigen dagegen lange. Dem müßte als erstes einhalt geboten werden. Fakt ist aber auch, das bei geänderten Kontraktlaufzeiten sich nichts zu unseren Gunsten ändern würde. Einzig der Rytmus von steigenden oder fallenden Milchpreisen würde sich den geänderten Kontraktlaufzeiten anpassen. Ich sehe letzlich keinen Sinn in dieser Maßnahme....

    von preuße

  • Ik snap het niet

    [15.08.2012]

    Ob Sie s nicht begreifen wollen die Herren mit dem Slips? Zuviel ist und bleibt zuviel-kein anderer ist so dä.....und produziert am Markt vorbei nur wir Milcherzeuger!

    von Friesenkuh

  • Kapiert er die Regeln nicht?

    [15.08.2012]

    Zuviel Milch ist zuviel Milch und bleibt zuviel Milch.Kontraktlaufzeiten zu kürzen bedeutet, der Milchpreis geht noch schneller runter. Das Kernproblem bleibt. Der Bauernverband bietet Lösungen:Noch mehr Milch,jedes Jahr mehr. Außerdem ist der Preis momentan "Marktgerecht".Angebot und Nachfrage regeln den Markt!

    von rita#001

  • Ablenkungsmanöver

    [15.08.2012]

    sind nur ein kleiner Tropfen auf einem sehr heißen Stein. Kostendeckende Milchpreise können erst dann realisiert werden, wenn es einen echten Wettbewerb um den Rohstoff Milch gibt. Dieser wird durch die "immer mehr - immer billiger" Strategie systematisch verhindert. Weder der Zeitpunkt von Kontraktverhandlungen noch das Handeln von Milch an Börsen ändern an diesem strukturellen Problem rein gar nichts. Ist vielleicht auch gar nicht gewollt?

    von Kirsten Wosnitza

  • Dann werden die Milchpreise doch auch schneller gesenkt - Hat der Leo in der Schule nicht aufgepasst?

    [15.08.2012]

    Mensch Leo, dass ändert doch an der Gesamtsituation eines übervollen Milchmarkts und Preisdruck aufgrund der Menge nix. Warum kommt so Vorschlag von Dir gerade wenn die Preise steigen? Mach doch so einen (bauern-)schlauen Vorschlag mal, wenn die Preise am fallen sind. Es ist einfach nur peinlich, mit welchen unwirksamen Mitteln hier versucht wird sich in Szene zu setzen, weil man schon 2007 die Bauern in Bamberg ohne erkennbare Gegenleistung an die Industrie verkauft hat und heute als Verband mit leeren Händen dasteht.

    von helmut_ehrlicher

  • Das Interessiert keine Sau

    [15.08.2012]

    An der Landwirtschaft wird Geld verdient, nicht in der der Landwirtschaft.

    von gebken

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