Praxis-Test - Was taugt der neue Klotz-Kleber? Premium

Ein neuer Zwei-Komponenten-Kleber für Klauenklötze soll besonders handlich sein und sich optimal vermischen. Ob das stimmt, haben drei Klauenpfleger getestet.

Herkömmliche Zwei-Komponenten-Kleber für Klauen-Klötze bestehen aus einer flüssigen und einer pulverförmigen Substanz. Da das Mischen per Hand relativ aufwendig ist, gibt es inzwischen Polyurethan-Kleber aus zwei flüssigen Komponenten. Hierbei wird der Klebstoff in Doppel-Kartuschen abgefüllt, die sich in eine Mischpistole einlegen lassen. So wird pro Klotz mithilfe einer Mischkanüle frischer Klebstoff angemischt. Allerdings ist zum gleichmäßigen Öffnen der beiden Hälften Werkzeug nötig, z. T. eine spezielle Zange. Beim Aufknipsen kann es leicht zu einer ungleichmäßigen Öffnung der Kartuschenspitzen kommen. Folge: Das Mischungsverhältnis stimmt nicht, der Kleber haftet nicht optimal, der Klotz kann vorzeitig abfallen.

Der neue Kleber „Technovit-2-Bond“ (Fa. Heraeus-Kulzer; Vertrieb Fa. Kerbl) hat sich auf die Fahnen geschrieben, das zu verbessern: Die Kartuschen sollen einfach zu öffnen sein, indem ein Kunststoff-Verschluss an einer Sollbruch-Stelle weggebrochen wird. Das soll für ein optimales Mischungsverhältnis und somit gute Haftung des Klotzes sorgen. Der ...

Weiterlesen mit PREMIUM
Jetzt 30 Tage gratis testen
Mehr erfahren

Wann steigen die Milchpreise?

Meldung verpasst? Wir verhindern, dass Sie nicht mitreden können. Tragen Sie sich jetzt für unseren Newsletter ein und wir benachrichtigen Sie über alle wichtigen Ereignisse rund um die Landwirtschaft.


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich einloggen um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen