Bilanz

Dividende bleibt stabil − BayWa bestätigt positive Erwartungen für 2019

Der BayWa-Umsatz lag 2018 bei 16,6 Mrd. Euro und das EBIT bei 172,4 Mio. Euro. Die Aktionäre bekommen für 2018 eine Dividende von 0,90 Euro je Aktie.

Die BayWa AG hat die für 2018 gesteckten Ziele erreicht: Der internationale Handels- und Dienstleistungskonzern erzielte eine Ergebnissteigerung in allen Kernsegmenten und konnte den Einmaleffekt durch den Verkauf des BayWa Hochhauses 2017 trotz zum Teil ungünstiger Rahmenbedingungen ausgleichen.

Der Konzern-Umsatz lag 2018 bei 16,6 Mrd. Euro und das EBIT bei 172,4 Mio. Euro. Auf der diesjährigen Hauptversammlung beschlossen die Aktionäre für das Geschäftsjahr 2018 eine Dividende von 0,90 Euro je Aktie (Vorjahr: 0,90 Euro pro Aktie).

Wie Vorstandsvorsitzender Klaus Josef Lutz auf der Aktionärsversammlung betonte, wurde das Konzernergebnis im letzten Jahr von starken Impulsen im internationalen Agrargeschäft, in der Technik sowie den Segmenten Energie und Bau getragen. Das Geschäftsfeld Regenerative Energien lieferte den größten EBIT-Beitrag. Auch für 2019 peilt die BayWa eine deutliche Ergebnissteigerung an.

Das Unternehmen rechnet mit einem sich erholenden Agrargeschäft in Deutschland, einer Steigerung im Spezialitätenhandel sowie wachsenden Verkaufsvolumina bei der Projektierung von Solar- und Windkraftanlagen. Auch im Segment Bau sieht die BayWa anhaltend gute Entwicklungsmöglichkeiten: Der Bedarf an Wohnraum hierzulande werde hoch bleiben und damit auch in Zukunft für die nötige Nachfrage nach Baumaterialien sorgen.

In dem Zusammenhang erteilte Klaus Josef Lutz Enteignungsdiskussionen, wie sie in der Politik als Lösungsansatz gegen den Wohnraummangel diskutiert werden, eine klare Absage. „Diese Diskussionen sind im Rahmen unserer sozialen Marktwirtschaft völlig inakzeptabel und führen auch nicht zum Bau neuer Wohnungen. Es gibt geeignete Instrumente, neuen und preisgünstigen Wohnraum zu schaffen“, so Lutz und nannte die Steigerung linearer Abschreibungen, die Vereinfachung von Bauvorschriften sowie die steuerliche Begünstigung von energetischer Gebäudesanierung als Beispiele. Diesen Handlungsrahmen zu gestalten sei die Aufgabe des Staates.

Lutz skizzierte außerdem wie die BayWa den großen, globalen Herausforderungen des Weltbevölkerungswachstums, der Digitalisierung und des Klimawandels begegnet. Die BayWa müsse langfristig profitabel sein und gleichzeitig nachhaltig Nutzen stiften, der über den materiellen Erfolg hinausgeht. Beispiel Klimawandel: Auf Basis ihrer bisherigen Nachhaltigkeitsstrategie wird sich die BayWa unter dem Titel „ECOnomics“ zukünftig noch stärker damit beschäftigen, ihre Geschäftsaktivitäten ökologischer auszurichten – und zwar nicht nur in ihrem Heimatmarkt Deutschland, sondern auf allen Kontinenten.

Um zu verdeutlichen, wie fest schon heute Umwelt- und Ressourcenschutz in den Geschäftsmodellen der BayWa verankert sind, nannte Lutz die Smart Farming Lösungen des Konzerns oder das seit zehn Jahren global erfolgreiche Geschäftsfeld Regenerative Energien als Beispiele. Um ihren eigenen Energiebedarf zu senken, verfolgt die BayWa zudem eine ambitionierte Klimastrategie und will bis 2030 konzernweit zu 100 Prozent klimaneutral sein.

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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