Neue Schäffer-Lader auf der EuroTier

Zur EuroTier 2016 erhöht Schäffer die Agilität und den Fahrkomfort seiner Lader der mittleren Baureihen. Der Hersteller bietet jetzt ein überarbeitetes Antriebskonzept, einen neuen Motor mit elektronisch geregeltem Fahrantrieb und eine größere Kabine. HTF steht bei Schäffer für „High Traction Force“.

Zur EuroTier 2016 erhöht Schäffer die Agilität und den Fahrkomfort seiner Lader der mittleren Baureihen. Der Hersteller bietet jetzt ein überarbeitetes Antriebskonzept, einen neuen Motor mit elektronisch geregeltem Fahrantrieb und eine größere Kabine.

HTF steht bei Schäffer für „High Traction Force“. Dabei handelt es sich um eine automatische Schubkraftregelung, die es dem Lader erlaubt, auch im Schnellgang immer die höchste Schubkraft zu liefern. Möglich wird dies durch einen neuen Axialkolben-Schrägachsmotor, der die Geschwindigkeit automatisch in Abhängigkeit der Zugkraft regelt. Besonders vorteilhaft wird dies laut Hersteller bei der Berganfahrt, da der Fahrer jetzt nicht mehr in den ersten Gang herunterschalten muss.

Und wenn vom Lader mehr Schubkraft verlangt wird, passt sich der Hydraulikmotor automatisch der geforderten Zugkraft an, ohne dass der Fahrer manuell eingreifen muss. Ab sofort werden alle Schäffer Lader der 23er-Baureihe serienmäßig und ohne Mehrpreis mit HTF-Antrieb ausgeliefert.

Mit einem neuen Kubota-Motor und einem elektronisch geregelten Fahrantrieb werden von nun an der 3550 T, der 4250 und der 4350 Z ausgestattet. Er soll das höchste Drehmoment seiner Klasse liefern und sei in Verbindung mit einem elektronisch geregelten Fahrantrieb einzigartig auf dem Markt der 37 kW- / 50 PS-Lader. Dabei wird die Drehmomenteigenschaft des Dieselmotors an den Fahrantrieb angepasst.

Als weitere Vorteile nennt das Unternehmen aus Erwitte geringe Betriebskosten und ein leichteres Anfahren am Berg dank Anfahrhilfe. Das optional erhältliche Potentiometer übernimmt die Aufgabe eines Tempomaten. Der Lader hält automatisch und unabhängig der Motordrehzahl eine konstante Geschwindigkeit, was ein besonderer Komfort bei der Arbeit mit Futterdosiergeräten, Strohverteilern oder Mulchern sei.

Zudem biete die elektronische Steuerung mehrere neue Sicherheitsfunktionen, wie zum Beispiel einen Überhitzungsschutz und einen Überdrehschutz des Motors, die das Arbeiten mit den Ladern noch sicherer und zuverlässiger machen.

Der Teleradlader 3550 T bekommt eine größere Kabine, die bisher nur in den Maschinen der 4000er-Serie verbaut wurde. Hier steht die Optimierung der Fahrergonomie im Vordergrund. Alle Bedien- und Kontrollinstrumente sind übersichtlich und benutzerfreundlich angeordnet. Der bequeme Komfortsitz und die optimale Beinfreiheit sorgen auch an langen Arbeitstagen für hohen Fahrkomfort, heißt es weiter. Die großzügige Verglasung biete dem Fahrer die perfekte Rundumsicht auf Werkzeug und Rangierbereich. Sämtliche hydraulische Funktionen könnten im Joystick integriert werden und ermöglichen eine präzise und feinfühlige Einhebelsteuerung. Durch den Einsatz der neuen Kabine sei nun auch in der 3000er-Klasse eine Klimaanlage lieferbar.

Neuer Lader von Schäffer (Bildquelle: Pressebild)

Schäffer 3550

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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