Wiesenengel ebnet Grünland, mulcht und sät

Die Firma Dengler hat mit dem Wiesenengel ein interessantes Gerät für die Grünlandpflege und -reparatur im Programm.

Die Firma Dengler hat mit dem Wiesenengel ein interessantes Gerät für die Grünlandpflege und -reparatur im Programm. Die Maschine ist KULAP-konform und eignet sich laut Anbieter für

  • Direkt- und Nachsaat
  • Wiesen- und Weidepflege
  • Reparatur von durch Schwarzwild gebrochenem Grünland
  • Wildackerpflege
  • Sportplatz und Parkanlagenpflege
  • Mulcharbeiten
  • Einarbeiten von organischem Material
In einem Arbeitsgang erledigt die Maschine:
  • Aufbereitung und Vertikutieren der Grasnarbe
  • Beseitigung von Unebenheiten, gemeiner Rispe und Moos
  • Bestockungsanregung durch Wurzelteilung
  • Ausbreitung des lockeren Mulchgutes
  • Gramm genaue Ausbringung mit Bodenschluß für das Saatgut
So funktioniert es 

Der 22.380 Euro teure Wiesenengel arbeitet als Mulchvertikutierer. Der vordere, mit Mulchwerkzeugen bestückte Primusmulcher arbeitet am Boden mit der Fahrtrichtung. Er mulcht mit seinen 1800 Gramm schweren Mulchpratzen und hält durch seine Schwungmasse den Wiesenengel auf gleichmäßigen Touren. Er beseitigt Unebenheiten und liefert der zweiten Welle, dem CULTICUT, die entgegen gesetzt arbeitet, zu, erklärt Dengler auf seiner Homepage.

Der CULTICUT kämmt zum einen die Grasnarbe (beseitigt gemeine Rispe und Moos) und verteilt den Zustrom des Primusmulchers. So soll ein hervorragendes feinkrümeliges Saatbeet entstehen. Durch die so gezielte Wurzelstimulation entsteht mehr Bestockung und so mehr Leistung der alten Narbe.

Mit den durchschwingenden Messern ist der CULTICUT so konstruiert, dass seine Hardox-Messer (mit spezieller Geometrie für mehr Wirkung und höhere Standzeit) Steinen und Hindernissen ausweichen können.

Technische Daten (Bildquelle: wiesenengel.de)

Das LEHNER VENTO Sägerät  streut anschließend Saatgut vor die Abstützwalze, welche zur Tiefeneinstellung, Rückverfestigung und zum Andrücken des Samens dient. Das hohe Gewicht der Konstruktion unterstützt den Anwalzvogang.

Achten sollte man nur auf die Bodenfeuchte: Bei zu feuchtem Boden ist die Gefahr des Verschmierens hoch, bei zu trockenem, feinem Untergrund fehlt der Widerstand für ein effektives Arbeiten des zweiten Messerrotors, schreibt die Fachzeitschrift profi, die den Wiesenengel einem Praxistest unterzogen hat (Ausgabe 6/2018). Dabei gelte grundsätzlich: Je mehr Material zum Verteilen da ist, desto besser ist das Ergebnis.

Der Wiesenengel verfügt über einen großdimensionierten Antriebsstrang mit Walterscheid Sternprofilzapfwelle, Schwerlastgetriebe und einem wartungsarmen, elastischen 6-fach Strongbelt-Keilriemenantrieb. Ein doppeltes Gehäuse schützt das Oberblech vor Beschädigungen.

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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