DSV erwirtschaftet bestes Ergebnis seit Bestehen

Die Deutsche Saatveredelung AG (DSV) hat im Geschäftsjahr 2010/11 das bislang beste Ergebnis seit ihrem Bestehen erwirtschaftet. Das Unternehmen steigerte die Umsätze zum Vorjahr um 19 Mio. Euro und übertrifft damit das letztjährige Ergebnis um 25 %. Der Umsatz betrug im Wirtschaftsjahr 2010/2011 95,7 Mio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr, das mit 76,7 Mio.

Die Deutsche Saatveredelung AG (DSV) hat im Geschäftsjahr 2010/11 das bislang beste Ergebnis seit ihrem Bestehen erwirtschaftet. Das Unternehmen steigerte die Umsätze zum Vorjahr um 19 Mio. Euro und übertrifft damit das letztjährige Ergebnis um 25 %.
 
Der Umsatz betrug im Wirtschaftsjahr 2010/2011 95,7 Mio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr, das mit 76,7 Mio. Euro abgeschlossen wurde und ebenfalls ein gutes Ergebnis darstellte, übertrifft der nun erzielte Umsatz die Erwartungen der Unternehmensleitung. Den Aktionären wird wie in den letzten Jahren eine Dividende in Höhe von 8 % ausgezahlt.
 
Die Umsatzsteigerungen des Unternehmens beruhten auf unterschiedlichen Faktoren. Im Wesentlichen führten der erhöhte Warenumsatz und die Steigerung der Lizenzeinnahmen zu diesem Plus.

Im Gräserbereich konnte die DSV die Absatzmenge um 13,3 % erhöhen. Zusammen mit gestiegenen Preisen sorgte dies für eine Umsatzsteigerung um 23 %. Im Einzelnen stieg der Mischungsmarkt überdimensional. Der Absatz landwirtschaftlicher Mischungen, vor allem Ackerfuttermischungen, die stark nachgefragt wurden, stieg um
40 %.
 
Ebenfalls erfolgreich verlief die Rapssaison für das Unternehmen. Hier wuchs der Umsatz um 32 %. Verantwortlich ist hierfür auf der einen Seite ein leichter Anstieg im deutschen Markt – die Rapssorten der DSV werden über die RAPOOL-Ring GmbH vertrieben – auf der anderen Seite die sehr erfolgreichen Auslandsgeschäfte.
 
Auch das Maisgeschäft wuchs. Der Umsatz erhöhte sich um 20 % und lag deutlich über der prozentualen Ausdehnung der Maisfläche in Deutschland.

Der Anteil der DSV-Getreidesorten an der Gesamtvermehrungsfläche in Deutschland stieg bei Winterweizen um 2,2 % auf 17,5 %.
 
Die Steigerung der Lizenzeinnahmen wurde primär im Ausland durch Winterraps und Winterweizen erwirtschaftet.

Für 2011/2012 plant die DSV AG Investitionen in Höhe von 5,7 Mio. Euro, die zu einem großen Teil in die Züchtung fließen sollen. (ad)
 

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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