Wiederzulassung für Kupfer in Sicht

Die Zulassung für Kupfer im Pflanzenschutz läuft auf europäischer Ebene zum 31. Januar 2019 aus. Eine Verlängerung ist aber in Sicht.

Die Verlängerung der Zulassung für Kupfer im Pflanzenschutz macht offenbar Fortschritte. Die Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der EU-Kommission (SANTE) hat den Mitgliedstaaten einen Vorschlag über die Zulassung von Kupfer für die Dauer von sieben Jahren vorgelegt.

Demnach könnten in diesem Zeitraum insgesamt maximal 28 kg reines Kupfer pro Hektar ausgebracht werden; das entspräche einer Jahreshöchstmenge von 4 kg.

Die Zulassung für Kupfer im Pflanzenschutz läuft auf europäischer Ebene zum 31. Januar 2019 aus. Im Pflanzenschutz wird das Metall zur Bekämpfung von Pilz- und Bakterienkrankheiten eingesetzt, und zwar insbesondere im Biolandbau, wo keine synthetischen Wirkstoffe im Pflanzenschutz zulässig sind. In Deutschland werden kupferhaltige Pflanzenschutzmittel laut Julius Kühn-Institut (JKI) vor allem in den Dauerkulturen Hopfen, Wein und Obst sowie der Ackerbaukultur Kartoffel als Fungizid eingesetzt.

Den Mittel komme trotz der Einführung wirksamer Alternativen auf Basis synthetischer Fungizide im konventionellen Landbau eine wichtige Schlüsselfunktion im Hinblick auf einen notwendigen Wirkstoffwechsel und ein erfolgreiches Resistenzmanagement zu; weder konventionell noch ökologisch wirtschaftende Betriebe könnten in absehbarer Zeit auf Kupfer verzichten.

Artikel geschrieben von

Agra Europe (AgE)

Schreiben Sie Agra Europe (AgE) eine Nachricht

Feinstaub-Kritik: "Schuldzuweisungen an die Landwirtschaft sind absurd"

Meldung verpasst? Wir verhindern, dass Sie nicht mitreden können. Tragen Sie sich jetzt für unseren Newsletter ein und wir benachrichtigen Sie über alle wichtigen Ereignisse rund um die Landwirtschaft.


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

von Wolfgang Rühmkorf

Frau Schulz! Kein Alarm? Keine Weltuntergangsgefahr? Kein Ausgleich durch 10% Biodiversitätsfläche?

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich einloggen um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen