BBV

Geflügelmast: Tierwohl nicht ausbremsen!

Auf Einladung von BBV-Veredlungspräsident Stadler tauschten sich Vertreter der bayerischen Hähnchen- und Puten-Erzeugergemeinschaften sowie des Landesverbandes der Bayerischen Geflügelwirtschaft aus.

Wichtiges Thema bei einem Treffen der bayerischen Geflügelwirtschaft mit dem BBV war die Marktentwicklung.

Auf der einen Seite ist Geflügelfleisch bei deutschen Verbrauchern sehr beliebt, sein Verzehr entwickelt sich positiv. Andererseits ist die heimische Erzeugung mehreren kostspieligen und hemmenden Vorgaben ausgesetzt, die die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Geflügelmast im europäischen Markt beeinträchtigen. Besonders im wachsenden Segment Außer-Haus-Verzehr ist die Konkurrenz mit ausländischem Geflügelfleisch groß, so der BBV. So wächst zum Beispiel in Polen die Erzeugung entgegen dem europäischen Trend stetig.

Zusätzlich hemmen umwelt- und baurechtliche Beschränkungen Investitionen für mehr Tierwohl – sei es durch neue Ställe oder durch die Anpassung von bestehenden Ställen wie durch den Anbau eines Wintergartens. Insbesondere bei den drängenden Themen NEC-Richtlinie, TA Luft, Düngeverordnung, Antibiotikamonitoring und Tierwohlkennzeichnung kämpft der BBV gemeinsam mit dem Landesverband der Bayerischen Geflügelwirtschaft für die Interessen der Geflügelhalter.

Kaufpreise für Ackerflächen überschreiten 100.000 Euro-Marke

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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