Was glaubst Du Premium

Vater Unser, Kindergottesdienst, Engagement in ökumenischen Projekten: Religion bedeutet für jeden Menschen etwas anderes. Mal ist sie Privatsache, mal öffentliches Bekenntnis. Wir haben Statements von Bäuerinnen und Bauern dazu eingeholt.

Ich bin Christ, ich glaube an Gott“, wer sagt das noch voller Überzeugung von sich selbst? Glaube und Religion sind heute – im Gegensatz zu früheren Zeiten – nicht mehr selbstverständlich. Dennoch bestimmen sie bei manchen Landwirtsfamilien den kompletten Alltag. Für viele gehören die Kirchenfeste ebenso zum Jahr wie der Wechsel von Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Daneben gibt es aber auch Atheisten und Menschen, die sich aktiv von der Kirche abgewendet haben. Dennoch, überdurchschnittlich viele Familien in der Landwirtschaft sind fest mit den Ritualen der Kirche verbunden.

Das zeigen u.a. die Ergebnisse unserer Glücksumfrage aus dem Winter 2017. Rund die Hälfte aller Teilnehmer gab damals an, dass ihnen die Kirche wichtig, bzw. sehr wichtig ist. Ganze 34% der Befragten engagieren sich zudem ehrenamtlich im Bereich Brauchtum und Kirche. Im bundesweiten Durchschnitt sind dagegen nur 4,2% der Deutschen ehrenamtlich in der Kirche aktiv (Zahlen aus 2017).

Nah bei Gott:

Grund dafür könnte der hohe Stellenwert von Brauchtum und Kultur auf den Dörfern sein. Gemeinschaft lebt man da, wo man sich kennt. Allein Erntedank ist ein Fest, das tief in der Landwirtschaft verwurzelt ist. Dennoch, auch auf den Dörfern bleiben die Kirchen zunehmend leer. Die Gemeinden haben längst Stellen abgebaut. Ein Priester oder Pfarrer betreut gleich mehrere Kirchen. In unseren Gesprächen (Reportagen auf Seite 148 und 149) haben wir häufiger folgendes gehört: „Die jungen Leute kommen nicht mehr in die Kirche, hier sitzen nur die Alten und die werden auch immer ...

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Artikel geschrieben von

Katharina Meusener

Redakteurin Landleben

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Reingard Bröcker

Redakteurin Landleben

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