Neue Studie: Sojaanbau im Gemüse-Garten

Soja ist ein wichtiger Eiweißlieferant und gewinnt als Lebensmittel, z. B. in Form von Tofu, immer mehr an Bedeutung. Als Leguminose ist Soja obendrein eine attraktive Zwischenfrucht, die den Stickstoff im Boden bindet. Um den Sojaanbau auch in Deutschland zu fördern, hat die Landessaatzuchtanstalt der Uni Hohenheim in

Soja ist ein wichtiger Eiweißlieferant und gewinnt als Lebensmittel, z. B. in Form von Tofu, immer mehr an Bedeutung. Als Leguminose ist Soja obendrein eine attraktive Zwischenfrucht, die den Stickstoff im Boden bindet.  
Um den Sojaanbau auch in Deutschland zu fördern, hat die Landessaatzuchtanstalt der Uni Hohenheim in Zusammenarbeit mit dem Tofu-Hersteller Taifun eine Studie ins Leben gerufen. Geprüft werden soll die Eignung von Sorten, die speziell auf das Klima in Deutschland angepasst sind.
Für das Projekt „1000 Gärten – Das Soja-Experiment“ suchen die beiden Partner nun Landwirte, Städter, Hobbygärtner oder andere Privatpersonen, die in ihrem Garten eine Saison lang Soja anbauen. Ziel ist es, die Sojasorten zu identifizieren, die auch im kälteren Klima ertragreich wachsen.
1000 Zuchtstämme der Landesaatzuchtanstalt und 20 Sojasorten wollen die Wissenschaftler so in verschiedenen Witterungsgebieten auf ihre Eignung hin testen. Rund sechs bis zwölf Quadratmeter Fläche reichen aus, um sich an der Studie zu beteiligen. So erhoffen sich die Forscher unter anderem, Auskunft über Pflanzengröße, Verzweigung, Blüh- und Reifezeitpunkt und Hülsen pro Pflanze an verschiedenen Standorten zu erhalten.
Mit den Ergebnissen wollen sie eine detaillierte Anbaukarte für Deutschland erstellen, aus der ersichtlich wird, in welchen Region der Sojaanbau überhaupt möglich ist.
Die Bewerbungsfrist für das Projekt läuft bis zum 28. Februar 2016 über die folgende Homepage: www.1000gaerten.de

Artikel geschrieben von

Katharina Meusener

Redakteurin Landleben

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