Aeikens: Nachschärfung der Düngeverordnung ist „alternativlos“ Premium

Ein Nachschärfen der Düngeverordnung ist laut Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens vom Bundeslandwirtschaftsministerium „alternativlos“. Für eine bessere Verteilung von Gülle zwischen Tierhaltungs- und Ackerbaugebieten solle es ein Bundesgülleprogramm geben.

„Wir wissen, dass es zu Härten führen wird“, sagte Aeikens Anfang der Woche auf der Mitgliederversammlung der Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft (Unika) in Berlin. Zugleich teilte er mit, dass das Bundeslandwirtschaftsministerium an einem „Bundesgülleprogramm“ zur Verbesserung der Lagerkapazitäten und dem verstärkten Abfluss des organischen Düngers in Richtung Ackerbaubetriebe arbeite.

Aeikens wies darauf hin, dass das Agrarressort eine neue Kompromissformel nach Brüssel gesandt habe, um ein zweites ...

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Acker & Agrarwetter / News

Neue Düngeverordnung soll ab Mai 2020 gelten

vor von Stefanie Awater-Esper

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Neues Projekt für mehr Gülle in Biogasanlagen

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Diskussionen zum Artikel

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von Yvonne Richter

Ba Bla Bla

Hat Se Ihre Chefin vorgeschickt, Sie armes Würstchen??

von Yvonne Richter

zu Lamentieren

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von Yvonne Richter

Lamentieren hilft nicht

Lamentieren hilft nicht Solange Politiker sich anmaßen, über die Köpfe von denen die sie gewählt haben hinwegsetzen zu können wird es immer wieder Entscheidungen von Nichtskönnern geben, die ALLES KÖNNEN, egal auf welchem Gebiet. Im Industriebereich muss man ja "Rücksicht" auf die Lobby nehmen. Welche Lobby haben eigentlich diejenigen, die die Menschen satt machen? KEINE!!!!!!!!! So und nun zum Thema lamentieren: EUCH LANDWIRTEN hilft niemand, auch Eure tollen Verbände nicht, denn diese reagieren immer nur auf das, was die Politik gerade veranstaltet. Also, "Hilf dir selbst, sonst hilft Dir niemand" sagt schon ein altes Sprichwort. Wie wäre es wenn die in den Kommentaren angesprochenen "Kleinen" das Hefter selbst in die Hand nehmen. Machen wir aus 200.000.000 m³ Gülle und Gärresten, doch einfach nur 200.000 t hochwertigen Dünger, der direkt und zielgerichtet in den Regionen eingesetzt wird, wo man ihn braucht, oder den Überschuss einfach verkauft!!! Viele "Kleine" sind eine Macht, wenn Sie sich zusammenschließen und eine Genossenschaft oder anderes sinnvolles Zusammengehen im regionalen Bezug macht stark und kann die Probleme lösen. Wir haben technische Möglichkeiten, die darauf warten umgesetzt zu werden, allerdings bedeutet diese auch Kampf gegen die Lobby der Mineraldüngerindustrie und damit gegen die Politik. Fangen wir endlich mit sinnvollen Maßnahmen an und lassen uns nicht ständig in sinnloser Existensbedrohung halten und den Schuldigen vielleicht noch bei unsere Nachbarn suchen, z.B. bei denen die Grünland bewirtschaften. Genau diese kleinliche Auseinandersetzung wird politisch gewollt, um die Schuldigen doch nur wieder bei den Landwirten zu suchen, damit die Nichtskönner von Politikern ihren Sessel behalten können. Wir habe sie gewählt, dann sollen sie auch ihre Arbeit machen.

von Volker Hahn

leguminosen

dürfen wir in Zukunft aber en masse anbauen ... und schicken damit ein Vielfaches an Nitrat ins Grundwasser. Wie dämlich sind unsere Regierungsbeamte eigentlich, dass sie nicht in der Lage sind, simpelste Zusammenhänge, die jeder GUTE Lehrling in seiner Ausbildung vermittelt bekam, zu bedenken? Zwischenfrüchte nicht andüngen zu dürfen, ist das gleiche, als wenn man ein Schulkind morgens ohne Frühstück in die Schule schickt. Aber ja, …. es sind die gleichen Regierungsbeamte, die vor dreizehn Jahren nicht in der Lage waren, Substrat aus Biogasanlagen als Düngemittel zu deklarieren! Was sollen wir von ihnen auch erwarten. Es fehlt der praktische Beirat !!

von Bernhard ter Veen

alternativlos...

ich wusste noch garnicht das es keine alternativen zu einem solchen BLÖDSINN von seiten der D Regierung gibt... alternativen gibt es immer. man muss sie nur wollen und zulassen. ...alternativlos... da hast aber einen hingemerkelt...

von Wilhelm Grimm

Betrug ?

ja !

von Georg Summerer

Betrug?

Das Vorgehen bei den Nitratmessungen erinnert sehr an die fehlerhaften Messungen und Berechnungen bei den Stickoxyden in den Städten. Wenn jemand zu mir sagen würde, daß es Betrug ist was hier abläuft, egal ab aus Dummheit, Ignoranz, Faulheit etwas Richtig zu stellen oder mit bösartiger Absicht, könnte ich da wirklich widersprechen? Wer soll so einem Staat und seinen Behörden noch glauben?

von Willy Toft

Wer treibt hier wen?

Auf der einen Seite werden nur die belasteten Messpunkte nach Brüssel gemeldet, wo man über 10.000 unbelastete Messstellen nicht berücksichtigt, und auf der anderen Seite soll der Landwirt es wieder mal richten! Jede Fläche wird für sich betrachtet, und eine kleine Doktorarbeit, wo alles berücksichtigt wird, auch der Stickstoff aus der Luft, bearbeitet der Landwirt mit seinem Berater. Ob die Werte dann wieder besser werden, kann man erst in Jahren messbar nachprüfen, aber vorsichtshalber schärfen wir schon mal nach, damit sich möglichst schnell ein "Erfolg" einstellt! Wo zuviel VE auf dem Betrieb(Etwa 5- 10 % der Betriebe) sind, würde es Sinn machen, aber 100 % in Regress zu nehmen, zeugt von der Unkenntnis der Lage, der Regierungsverantwortlichen!

von Renke Renken

Der Bauernbund Brandenburg

scheint in D die einzige Institution zu sein, die in Sachen Gülle-/Düngeverordnung in der Lage ist , Klartext zu reden. Die Politiker drücken sich immer noch darum, die Probleme klar beim Namen zu nennen und die Gülleverordnung klar auf die Gebiete zu projezieren, in denen mit ausufernden Viehbesatz jenseits einer guten fachlichen Praxis die Problematik ausgelöst worden ist

von Gerd Uken

War es nicht auch Herr Lindemann

der die niedersächsischen Messeerte flugs Bach Brüssel gemeldet hat? Das waren ausgesuchte Messpunnte- komisch ist nur das in den allermeisten Fällen die Werte unbedenklich waren Wir aber alle jetzt über den gleichen Kamm geschoren werden

von Jürgen Schmidt

Träumerle

von Albert Maier

Nur so kanns gehen:

"Der Bauernbund Brandenburg hat den Vorschlag von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner für eine Änderung der Düngeverordnung als "ersten Schritt in die richtige Richtung" bezeichnet. Die Verschärfung der Düngeregeln sei in Gebieten gerechtfertigt, wo nachweisbar durch die Landwirtschaft verursachte Nitratbelastungen festgestellt wurden, sagte Bauernbund-Präsident Marco Hintze, der in Krielow im Havelland einen Ackerbau-Rindermast-Betrieb bewirtschaftet: "Nun müssen konsequenterweise in einem zweiten Schritt die mindestens neunzig Prozent unserer Betriebe, die in unbelasteten Gebieten nachhaltig wirtschaften, von überflüssigen Auflagen der aktuellen Düngeverordnung befreit werden." Nur so kann eine für Bauern und Umwelt sinnvolle Düngeverordnung aussehen!

von Wilhelm Grimm

Die Auswahl der von Deutschland nach Brüssel gemedeten Messstellen

ist nicht alternativlos. Bitte nachschärfen. Wie wäre es denn mal mit der Wahrheit?

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