Bartmer mahnt sachliche Diskussion bei TTIP an

Das angestrebte Freihandelsabkommen (TTIP) zwischen der Europäischen Union (EU) und den USA wird gegenwärtig lebhaft diskutiert. Anstelle nüchtern die Vorteile abzuschätzen und die Risiken vorurteilsfrei abzuwägen, wird mit Emotionen und Halbwahrheiten Stimmung gemacht, erklärte DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer.

EuroTier

Das angestrebte Freihandelsabkommen (TTIP) zwischen der Europäischen Union (EU) und den USA wird gegenwärtig lebhaft diskutiert. Anstelle nüchtern die Vorteile abzuschätzen und die Risiken vorurteilsfrei abzuwägen, wird mit Emotionen und Halbwahrheiten Stimmung gemacht, erklärte DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer am Mittwoch auf der EuroTier in Hannover.

Bartmer sprach sich dafür aus, das weitere wirtschaftliche, technologische und politische Zusammenwachsen der Länder nicht unnötig zu behindern. Allerdings müssten die sich rund um die Verhandlungen zum TTIP rankenden Diskussionen und Demonstrationen ernst genommen werden. „Diese verlangen nach Transparenz, Partizipation und Kommunikation“, betonte der DLG-Präsident.
 
Werde das Abkommen unterzeichnet und damit eine transatlantische Freihandelszone zwischen den USA und Europa umgesetzt, so würden sich in ihr die beiden größten Wirtschaftsräume der Welt mit insgesamt mehr als 800 Millionen Menschen enger zusammenschließen. „Das Abkommen wird weltweit Maßstäbe setzen bei Themen wie Nachhaltigkeit, Gesundheit-, Verbraucher- und Arbeitnehmerschutz und damit zur positiven Gestaltung der Globalisierung beitragen.“ Darin liegt nach Bartmer eine bedeutende geopolitische Bedeutung von TTIP.

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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