Reichlich Getreide in Australien erwartet

Die australischen Farmer sind gut in die neue Anbausaison 2016/17 gestartet und können aufgrund des bisherigen Witterungsverlaufes höhere Erträge erwarten. Zu diesem Schluss kommt das Australische Amt für die Land- und Rohstoffwirtschaft (ABARES) in seinem aktuellen Marktbericht.

Die australischen Farmer sind gut in die neue Anbausaison 2016/17 gestartet und können aufgrund des bisherigen Witterungsverlaufes höhere Erträge erwarten. Zu diesem Schluss kommt das Australische Amt für die Land- und Rohstoffwirtschaft (ABARES) in seinem aktuellen Marktbericht. Laut jüngster Prognose soll sich die Druschmenge bei den Winterfrüchten insgesamt auf 42,3 Mio t belaufen; das wären 2,6 Mio t oder rund 7 % mehr als in der Vorsaison. Zugleich wäre es das höchste Aufkommen seit der Rekordernte von 45,7 Mio t im Wirtschaftsjahr 2011/12.
 
Die Anbaufläche haben die Erzeuger im Vorjahresvergleich um etwa 1 % ausgedehnt. Die Winterweizenerzeuger haben den Marktanalysten aus Canberra zufolge ihr Produktionsareal zur Ernte 2016/17 um knapp 1 % eingeschränkt; die Ernte soll mit 25,4 Mio t jedoch um 5 % größer als in der Vorsaison ausfallen.
 
Ähnlich sieht es bei Gerste aus: Trotz einer geringfügig kleineren Anbaufläche wird die Erzeugung laut Vorhersage gegenüber 2015/16 ebenfalls um 5 % steigen, und zwar auf 9,0 Mio t. Dagegen wurde Hafer auf einer um 9 % größeren Fläche ausgesät; dessen Erntemenge soll mit 1,6 Mio t um fast ein Fünftel größer ausfallen als im vergangenen Wirtschaftsjahr.
 
Verstärkt setzen die Farmer „Down Under“ in diesem Jahr auch auf Raps, von dem sie sich laut ABARES bessere Erlöse als bei Weizen und Gerste versprechen. Die Anbaufläche wurde hier um 4 % auf 2,45 Mio ha erweitert; die Druschmenge der Ölfrucht soll im Vorjahresvergleich um 10 % auf 3,24 Mio t wachsen.
 
Weiter auf dem Vormarsch ist auch die Erzeugung von Kichererbsen. Deren Produktionsfläche wurde gegenüber 2015/16 um gut 8 % ausgedehnt; die Ernte soll um denselben Prozentsatz auf 1,09 Mio t steigen. Bei den anderen Eiweißpflanzen dürfte ABARES zufolge die Erzeugung ebenfalls größer als in der vergangenen Saison ausfallen. AgE
 

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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