Was bringt die Klöckner-Kampagne?

"Zu gut für die Tonne" heißt die Initiative des Bundesagrarministeriums. Das Mindesthaltbarkeitsdatum auf den Produkten steht dabei im Fokus. Verbraucher sollen auf ihre Sinne vertrauen und die Lebensmittel tasten, riechen und probieren. Ein Kommentar...

11 Mio. Tonnnen Lebensmittel wandern jedes Jahr in Deutschland in den Müll, umgerechnet 55 kg pro Person. Bis 2030 soll diese Menge halbiert werden, erklärt Julia Klöckner. Eine Anforderung an Politik, Unternehmen, Verpackung und Verbraucher.

Dieser Zeithorizont der Bundeslandwirtschaftsministerin ist Reiner Mihr, Chefredakteur der Zeitschrift Lebensmittelpraxis, zu lang. Klare Regeln müssten her. Ohne Kontrollen und Sanktionen stünden die Chancen schlecht. Besonders ist seiner Meinung nach ein Umdenken der Verbraucher gefragt, wenn es um die Beurteilung der Genießbarkeit von Lebensmitteln geht. Und auch Reiner Mihr testet in dieser Folge Produkte, die das MHD überschritten haben.

Klöckner will Förderung erster Hektare und Umverteilungsprämie statt Kappung

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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Diskussionen zum Artikel

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von Erwin Schmidbauer

Geschwätz

Schon Ilse Aigner machte 2013 eine Kampagne, und es war nicht die erste dieser Art. Was hat es geholfen? Nicht sehr viel bis nichts! Es wird weiter geredet und geworben, viel Geld für Kampagnen ausgegeben, die nichts bringen. Aber wie will man das in den Griff bekommen, ohne dem Konsumenten täglich in den Kühlschrank reinzusehen?

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