NRW

Heinen-Esser sagt Ökolandbau weitere Unterstützung zu

Nordrhein-Westfalen will dem Ökolandbau Planungssicherheit geben, konsequent weiterentwickeln und dabei die regionale Wertschöpfung stärken.

Weitere Unterstützung für den heimischen Ökolandbau hat Nordrhein-Westfalens Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser bei einem Besuch von Ökobetrieben im Sieger- und Sauerland zugesagt.

„Die Landesregierung ist ein verlässlicher Partner der Ökolandwirtschaft“, unterstrich die Ministerin. Sie wolle dem Ökolandbau in Nordrhein-Westfalen Planungssicherheit geben, ihn konsequent weiterentwickeln und dabei die regionale Wertschöpfung stärken.

Die Landesvereinigung Ökologischer Landbau Nordrhein-Westfalen (LVÖ NRW), die Heinen-Esser zu dem Besuch eingeladen hatte, forderte ein gemeinsames Engagement von Politik, Gesellschaft und Landwirtschaft für eine ökologischere Ernährungswirtschaft. Die stellvertretende Vorsitzende der LVÖ NRW, Ute Rönnebeck, freute sich außerdem über die Gelegenheit, Heinen-Esser bei den Betriebsbesuchen einen weiteren Eindruck von der Biolandwirtschaft in dem Bundesland zu geben. Um Höfe, die ökologisch wirtschafteten, entsprechend zu unterstützen, sei Verständnis für die täglichen Herausforderungen der Branche nötig, betonte Rönnebeck.

Besucht wurde der Birkenhof in Wilnsdorf, auf dem laut Ressortangaben von drei Familien unter gemeinnütziger Trägerschaft unter anderem 100 ha Acker- und Grünland bewirtschaftet sowie Milchvieh und Zweinutzungshühner gehalten werden. Hinzu kommen ein Hofladen sowie acht Wohnungen für das barrierefreie Wohnen von zwölf Personen. Daneben verschaffte sich Heinen-Esser einen Eindruck vom Nebenerwerbsbetrieb von Bernd Eichert in Wenden-Bebbingen. Auf diesem werden dem Ministerium zufolge Mutterkuhhaltung, Grünlandwirtschaft und Ackerbau sowie Direktvermarktung betrieben.

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Diskussionen zum Artikel

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von Willy Toft

Es ist doch schon bedenklich, wenn der viel gepriesene Ökolandbau nur durch Unterstützung....

überhaupt noch klar kommt! Der Preisdruck ist hier auch schon angekommen. Produzieren am Limit geht auf Dauer nicht, das müsste auch den sogenannten "Markt" mal bewusst werden! Sonst verlieren wir am Ende alle!

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