Ausgerastet

Laichingen: Landwirt greift Hundehalter an

In Laichingen (Alb-Donau-Kreis) hat ein Bauer einen Hundehalter geschlagen, weil dessen Hund auf dem Feld lief.

Im baden-württembergischen Laichingen kam es am Samstag zu einem Vorfall an einem Feldrand. Ein 71-jähriger Mann ging mit seinem Hund auf einem Feldweg spazieren, berichtet die Polizei Ulm. Der Hund lief etwa 10 Meter von ihm entfernt auf dem Acker.

Zu diesem Zeitpunkt befand sich auch ein Landwirt mit seinem Traktor auf dem Feld. Dieser sei dann auf den Hund zugefahren und habe geschrien, er solle von seinem Feld runter gehen, so die Beamten weiter. Beim Aussteigen hielt der Landwirt eine Eisenstange in der Hand und drohte damit, den Hund zu erschlagen. Er warf die Stange nach dem Hund und traf ihn auch, heißt es im Bericht.

Der 71-jährige Hundehalter lief daraufhin zum Hund. Der Landwirt habe ihn dann mit beiden Fäusten geschlagen und mit beiden Beinen getreten. Er erlitt dabei eine Verletzung am rechten Auge. Auch seine Brille schlug ihm der Landwirt vom Gesicht. Während der Attacke stieß der Landwirt fortlaufend Drohungen in Richtung des Hundehalters und seines Hundes aus. Anschließend stieg er in seinen Traktor und fuhr davon. Das Polizeirevier Ehingen nahm die Ermittlungen wegen Körperverletzung auf.

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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Diskussionen zum Artikel

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von Karlheinz Gruber

Ich habe vorhin noch mit der oberen Naturschutzbehörde

telefoniert. Solange wir hier kein Naturschutzgebiet haben wollen, wird es nichts mit der Einschränkung der freien Betretung. Dafür können wir halt dann auch nichts mehr machen mit einem Naturschutz-Gebiet. Bei dem Punkt, Abschaffung des freien Betretungsrechtes wurde von Seite des Beamten vehement die freie Betretung verteidigt. DENN ER will auch in der freien Natur spazieren. Auf meine Frage wo denn dann hier der Vorteil für die Natur ist, nachdem wir in Bayern nun ja dank Volksbegehren weitere Einschränkungen in der LDW haben und mehr Freizeitflächen für die Leute schaffen, war seine Antwort, er kann sich in der Natur besser erholen. Für die Natur wird das zwar nichts bringen aber immerhin. … Also, wir Landwirte werden solange die Prügelknaben bleiben, bis wir uns mal wehren..... Argumentativ und öffentlich mit Nachdruck. Ach ja, er hat auch steif und fest behauptet, die Beamten sind nicht an der Gesetzgebung beteiligt. Machen alles nur die Politiker. Sie helfen nur evtl an den Gesetzestexten mit... Ein schelm wer dann glaubt, die werden gegen die eigenen Interessen vorgehen....

von Karlheinz Gruber

Ich habe vorhin noch mit der oberen Naturschutzbehörde

telefoniert. Solange wir hier kein Naturschutzgebiet haben wollen, wird es nichts mit der Einschränkung der freien Betretung. Dafür können wir halt dann auch nichts mehr machen mit einem Naturschutz-Gebiet. Bei dem Punkt, Abschaffung des freien Betretungsrechtes wurde von Seite des Beamten vehement die freie Betretung verteidigt. DENN ER will auch in der freien Natur spazieren. Auf meine Frage wo denn dann hier der Vorteil für die Natur ist, nachdem wir in Bayern nun ja dank Volksbegehren weitere Einschränkungen in der LDW haben und mehr Freizeitflächen für die Leute schaffen, war seine Antwort, er kann sich in der Natur besser erholen. Für die Natur wird das zwar nichts bringen aber immerhin. … Also, wir Landwirte werden solange die Prügelknaben bleiben, bis wir uns mal wehren..... Argumentativ und öffentlich mit Nachdruck. Ach ja, er hat auch steif und fest behauptet, die Beamten sind nicht an der Gesetzgebung beteiligt. Machen alles nur die Politiker. Sie helfen nur evtl an den Gesetzestexten mit... Ein schelm wer dann glaubt, die werden gegen die eigenen Interessen vorgehen....

von Karlheinz Gruber

Ich habe vorhin noch mit der oberen Naturschutzbehörde

telefoniert. Solange wir hier kein Naturschutzgebiet haben wollen, wird es nichts mit der Einschränkung der freien Betretung. Dafür können wir halt dann auch nichts mehr machen mit einem Naturschutz-Gebiet. Bei dem Punkt, Abschaffung des freien Betretungsrechtes wurde von Seite des Beamten vehement die freie Betretung verteidigt. DENN ER will auch in der freien Natur spazieren. Auf meine Frage wo denn dann hier der Vorteil für die Natur ist, nachdem wir in Bayern nun ja dank Volksbegehren weitere Einschränkungen in der LDW haben und mehr Freizeitflächen für die Leute schaffen, war seine Antwort, er kann sich in der Natur besser erholen. Für die Natur wird das zwar nichts bringen aber immerhin. … Also, wir Landwirte werden solange die Prügelknaben bleiben, bis wir uns mal wehren..... Argumentativ und öffentlich mit Nachdruck. Ach ja, er hat auch steif und fest behauptet, die Beamten sind nicht an der Gesetzgebung beteiligt. Machen alles nur die Politiker. Sie helfen nur evtl an den Gesetzestexten mit... Ein schelm wer dann glaubt, die werden gegen die eigenen Interessen vorgehen....

von Karlheinz Gruber

Aufruf

Meine lieben Berufskollegen. Wie wäre es denn wenn wir alle miteinander mal ein Zeichen setzten, daß die Felder/ Wiesen und Wälder auch Eigentümer haben. Machen wir doch mal einen Protest und verbieten (Symbolisch mit Tafeln????!) allen unsere Flächen als Hundeklos, Joggingstrecken usw. zu benutzen und verweisen darauf, daß wir sonst die Gärten mal mit hernehmen könnten. Es gibt genügend öffentliche Wege und die Staatsforsten (die bestimmte Bereiche für die Leute sperren...). Dann sollen auch die Staatlichen Flächen dafür herhalten. Und zeigen wir auch auf, das der Bewuchs uns gehört. Wie die Ware im Supermarkt den Firmen ihr Eigentum ist. Fordern wir halt mal im Angesicht des Artenschutzes, den wir alleine stemmen müssen, daß nun in Feld und Flur eben nicht mehr alles möglich sein darf was bisher erlaubt ist!!!! Schreibt mal die Meinung dazu und wie so ein Protest ablaufen könnte!!! Denn vom DBV ist wieder mal nichts zu hören in Sachen unser Eigentum, außer vielleicht: da mach ma halt einen Kompromiß….. Es reicht mir mit Kompromissen lieber DBV/ BBV

von Karlheinz Gruber

Aufruf

Meine lieben Berufskollegen. Wie wäre es denn wenn wir alle miteinander mal ein Zeichen setzten, daß die Felder/ Wiesen und Wälder auch Eigentümer haben. Machen wir doch mal einen Protest und verbieten (Symbolisch mit Tafeln????!) allen unsere Flächen als Hundeklos, Joggingstrecken usw. zu benutzen und verweisen darauf, daß wir sonst die Gärten mal mit hernehmen könnten. Es gibt genügend öffentliche Wege und die Staatsforsten (die bestimmte Bereiche für die Leute sperren...). Dann sollen auch die Staatlichen Flächen dafür herhalten. Und zeigen wir auch auf, das der Bewuchs uns gehört. Wie die Ware im Supermarkt den Firmen ihr Eigentum ist. Fordern wir halt mal im Angesicht des Artenschutzes, den wir alleine stemmen müssen, daß nun in Feld und Flur eben nicht mehr alles möglich sein darf was bisher erlaubt ist!!!! Schreibt mal die Meinung dazu und wie so ein Protest ablaufen könnte!!! Denn vom DBV ist wieder mal nichts zu hören in Sachen unser Eigentum, außer vielleicht: da mach ma halt einen Kompromiß….. Es reicht mir mit Kompromissen lieber DBV/ BBV

von Karlheinz Gruber

Ich habe vorhin noch mit der oberen Naturschutzbehörde

telefoniert. Solange wir hier kein Naturschutzgebiet haben wollen, wird es nichts mit der Einschränkung der freien Betretung. Dafür können wir halt dann auch nichts mehr machen mit einem Naturschutz-Gebiet. Bei dem Punkt, Abschaffung des freien Betretungsrechtes wurde von Seite des Beamten vehement die freie Betretung verteidigt. DENN ER will auch in der freien Natur spazieren. Auf meine Frage wo denn dann hier der Vorteil für die Natur ist, nachdem wir in Bayern nun ja dank Volksbegehren weitere Einschränkungen in der LDW haben und mehr Freizeitflächen für die Leute schaffen, war seine Antwort, er kann sich in der Natur besser erholen. Für die Natur wird das zwar nichts bringen aber immerhin. … Also, wir Landwirte werden solange die Prügelknaben bleiben, bis wir uns mal wehren..... Argumentativ und öffentlich mit Nachdruck. Ach ja, er hat auch steif und fest behauptet, die Beamten sind nicht an der Gesetzgebung beteiligt. Machen alles nur die Politiker. Sie helfen nur evtl an den Gesetzestexten mit... Ein schelm wer dann glaubt, die werden gegen die eigenen Interessen vorgehen....

von Paul Siewecke

dem Artikel ist nicht entnehmbar...

dass der Bauer sich schon zum Sachverhalt geäußert hat und solange nur eine einseitige Aussage vorliegt, die mir auch übertrieben scheint, ist der Sachverhalt nicht sicher zu bewerten (mit beiden Fäusten geschlagen, mit beiden Beinen getreten, das heisst also: ins Gesicht gesprungen...). Wahrscheinlich war es doch wohl eher so: Bauer ist beim Drillen, Töle rennt auf dem Acker umher und fängt an zu Buddeln (schon gedrillte Fläche), Bauer kommt und verscheucht den Hund, Hundebesitzer regt sich auf (wie kann nur sein Liebling was falsch gemacht haben!), ein Wort gibt das andere, Hundebesitzer fängt sich ein Veilchen ein, Bauer lässt es damit gut sein und fährt weg, Hundebesitzer ruft anschließend Zeter und Mordio und die Polizei.... Ich wäre sehr verwundert, wenn es anders passiert und die Aussage hinterher aus Rache nicht übertrieben worden wäre!

von Stefan Lehr

Trotzdem

Ich stimme meinem Vorschreiber absolut zu. trotzdem: Das taetliche Angreifen eines Passanten ist ein absolutes No-go. Bei solchen Reaktionen im Berufsstand haben diejenigen, die mit Sachagumenten die Leute ueberzeugen wollen immer schlechtere Karten. Das es einen "Systemfehler" gibt stelle ich hierbei nicht ausser Frage.

von Karlheinz Gruber

Ohne das Verhalten des Bauern entschuldigen zu wollen

aber langsam kommt man sich als Leibeigener vor. Die letzten Wochen waren auch bei mir krass. Mit den Montainbikes über die Felder abgekürzt, in den Randstreifen mit gejoggt, spazieren gegangen usw. Bei den meisten hat allerdings eine höfliche Ansprache gefruchtet und die Bitte, etwas mehr Rücksicht zu nehmen. Nur in einem Fall habe ich die Pol gerufen. Antwort des Polizisten: Warum dürfen denn die Leute nicht auf dem Rand/ schutzstreifen mit den Hunden joggen. Das liegt doch sowie so nur ohne Nutzung..... Und im Naturgesetz steht freies Betretungsrecht..... Es dauerte eine Zeit bis ich ihn aufgeklärt hatte, aber verstanden haben die es nicht..... Hier fehlt es vom bein weg. Wenn ich im Supermarkt eine Banane mit nehme weil so viele da sind ist es Anzeige wegen Diebstahl. Wird ein Maiskolben mitgenommen ist die Anzeige hinfällig da diese wegen zu geringem Sachwert eingestellt wir..... Hier liegt der Fehler beim Staat. Wir werden immer mehr Freiwild

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