„Landwirte dürfen Klauenbäder einsetzen“ Premium

Dr. Hans-Peter Klindworth ist der Meinung, dass weder aus rechtlicher noch aus fachlicher Sicht etwas gegen den Einsatz von Klauenbädern spricht.

Die Klauenerkrankungen Fäule, Mortellaro und Panaritium haben zuletzt drastisch zugenommen. Die drei Krankheiten gehören zum so genannten Fäule-Komplex. Eine oft unumgängliche Vorbeugemaßnahme sind Klauenbäder.

Doch immer wieder versuchen Behörden, den Einsatz der nicht-antibiotischen Klauenbäder mit den Wirkstoffen Formalin, Kupfer- und Zinksulfat zu unterbinden, zum Teil mit saftigen Strafen.

Behörden stellen ­Bauern an den Pranger

Beispielhaft hierfür ist die Situation in Niedersachsen: Durch flächendeckende Razzien und zahlreiche Bußgeld- und Gerichtsverfahren versucht das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES), Landwirten und Tierärzten den illegalen Einsatz der Klauenbäder zu unterstellen. Begründet wird das Vorgehen damit, dass Formalin, Kupfer- und Zinksulfat als Arzneimittel keine Zulassung haben und somit nicht als Klauenbad eingesetzt werden dürfen.

Die Behörden fordern beim Landhandel die Adressen von Landwirten ein, die Formalin, Kupfer- und Zinksulfat beziehen. Als registrierte Futtermittelhändler sind die Unternehmen nach der Cross-Compliance-Richtlinie ...

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