Zaun oder nicht Zaun?

Video: Dank Umzäunung hat Thomas Wenger in einem Waldstück keine Probleme mit Verbiss, doch eigentlich ist das viel zu teuer. Aber Wenger hat noch eine bessere Lösung zur Hand.

Wie es selbst ohne teuren Zaun mit der Naturverjüngung klappt, erklärt Thomas Wenger von der Freiherr von Freyberg'schen Gutsverwaltung (Jetzendorf, Oberbayern) im ersten Teil unserer Video-Serie:

(Video wird nicht angezeigt? Hier finden Sie es direkt auf Youtube.)

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Artikel geschrieben von

Claus Mayer

Redakteur SÜDPLUS

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Diskussionen zum Artikel

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von Hans Merk

Jetzt schlägts dreizehn

Nach der Wildsau verbeißt vermutlich der Wolf die Tanne! Wann werden endlich diese Jägerlügenbolte, Rehfütterer und Tierzähler zu ihrem verantwortungslosen Umgang mit dem Wald unserer Kinder stehen? Es ist eben nicht so wie in der Sahelzone daß die Anzahl der Tiere auf die Potenz eines Mannes Rückschlüsse zuläßt. Mehr aber auf die nichtvorhandene Größe seines Hirns. Es gilt Wald vor Wild, nicht Wald und Wild und schon gar nicht Wild vor Wald. Spart euch euere Halb- und Unwahrheiten. Euer Geschwafel von wegen nur gemeinsam geht Wald usw. Wir mußten uns bis vor 13 Jahren genau damit vertrösten lassen ohne eine geringe Verbesserung zu erstreiten. Dann wurde ich Jagdvorstand und habe die Herrenmenschen weitestgehend in Alleingang aus den Revier geschmissen. Selbst jene die dieses Vorgehen kritisieren haben heute eine üppige Naturverjüngung auf ihren Flächen. Drückjagd selbstverständlich mt neuen Jägern . Jetzt ist diese Naturverjüngung um so wertvoller weil gerade die Laubbäume dem letzten Trockenjahr im Gegensatz zu gepflanzten Fichten standhielten. Umso trauriger daß der restliche Hegering Ansbach - abgesehen von unserem Revier - tiefdunkelrot im verhassten Verbißgutachten abgeschnitten hat und diese fetten, vor Geld stinkenden, eingebildeten Lodenmantelträger glauben sie müssen den Bauern immer noch das X für ein U verkaufen. Meine abgrundtiefste Verachtung auch jenen Jagdvorständen bei denen es nicht zur Jägerprüfung gereicht hat und die um auch dazuzugehören jeden noch so krummen Jagdpächter bis zu den Schulterblättern in den Arsch kriechen.

von Werner Kriegl

Oft zu Unrecht!

Man lastet den Verbiss meistens den Rehen an - zu Unrecht! Wer mal genau schaut, wird erkennen das es ganz oft der Hase ist und teilweise die Sauen. Und die hält ein Zaun eben auch ab. Wenn die Bissfläche so glatt ist wie mit der Schere abgeschnitten, dann kann man zu 99% von Hasenverbiss ausgehen - gerade an jungen Laubbäumen.

von Karlheinz Gruber

auf den Feldern ist es selbstverständlich

das gearbeitet wird um etwas zu ernten. Nur im Wald will man ernten ohne vorher gearbeitet zu haben. Rehe sind von Natur aus der Waldselektierer. Und wer eine Waldverjüngung ala Natur haben will, dem muß zäunen. Auch können wir der Bevölkerung in kommender Zeit nicht erklären, daß alle Rehe geschossen werden sollen, nur damit ich im Wald nichts tun muß um Bäume ernten zu wollen. Der Schuß wird nach hinten losgehen und dann sind die Probleme noch größer

von Franz Josef Aussel

Komische Welt

Die Rehe sollen am liebsten ausgerottet werden, besonders im Staatswald! Sie verbeißen junge Bäume. Der Wolf holt sich Schafe,Ziegen, Rinder und Pferde von der Weide und sogar Hunde! Aber schießen ist strengstens untersagt!

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