Biogas

Neue Biogasanlagen-Steuerung gleicht Solar- und Windstromangebot aus Premium

Ein Forschungsverbund der Universität Hohenheim, der Hochschule Reutlingen und der Novatech GmbH will eine automatische Steuerung für die Fütterung für Biogasanlagen entwickeln, die sich an der Energienachfrage orientiert.

Mit einer variablen, bedarfsgerechten Dosierung von Rohstoffen lässt sich die Biogasproduktion an die Stromnachfrage anpassen. Hierbei kommen bei hoher Stromnachfrage viele und schnell vergärbare Substrate in den Biogasfermenter, bei geringem Strombedarf wenige und langsam vergärbare. Allerdings reagieren die Mikroorganismen in der Biogasanlage für den Ausgleich sehr kurzzeitiger Lastschwankungen zu träge auf Fütterungsumstellungen. Schnell abbaubare Substrate wie Zuckerrübensilage oder Getreidebrei sind immer dann gefragt, wenn ein zu starkes Absinken des Füllstandes im Gasspeicher droht. Um diesen Ansatz zu optimieren, entwickeln Vertreter der Universität Hohenheim, der Hochschule Reutlingen und der Novatech GmbH in dem Projekt „Powerland 4.2“ eine algorithmenbasierte, selbstlernende Steuerung für die Fütterungstechnik und

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Artikel geschrieben von

Hinrich Neumann

Redakteur Energie

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Diskussionen zum Artikel

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von Volker Niemeyer

Selbstlernende Prognosemodelle??

Wenn diese Prognosemodelle genauso genau sind wie alle Klimamodellierungen der letzten 30 Jahre dann ist der nächste Blackout nicht weit! Wetterabhängige Stromproduktion ist und bleibt für die Grundlast schlicht und einfach Irrsinn.

von Erwin Schmidbauer

Interessante Idee, aber ich möchte erst mal sehen, dass das in der Praxis auch ausreichend funktioniert. Denn Prognosen sind auch immer wieder falsch und die Reaktionszeit der Biogasanlagen ist lange. Vielleicht wäre eine neue Idee der Gasspeicherung besser.

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