Intervention: Schon 4.246 t Magermilchpulver im Lager

Wegen der Milchpreiskrise greift die EU zunehmend in das Marktgeschehen ein. Neben der Förderung zur privaten Lagerhaltung kauft die EU seit einigen Wochen auch die erste Mengen an Magermilchpulver auf und lagert sie ein.

Wegen der Milchpreiskrise greift die EU nun zunehmend in das Marktgeschehen ein. Neben der Förderung zur privaten Lagerhaltung (PLH) kauft die EU seit einigen Wochen auch die erste Mengen an Magermilchpulver (MMP) auf und lagert sie ein. Wie aus der Brüsseler Statistik hervorgeht, waren es bis zum 9. August EU-weit 4.246 t. Die meiste Ware wurde dabei in Belgien zu Interventionspreisen angeboten. Daneben haben Litauen, Polen und zuletzt auch Großbritannien erste Mengen auf den Weg ins Interventionslager gebracht.
 
Laut Auskunft der Bundesanstalt für Ernährung und Landwirtschaft (BLE), die in Deutschland die Intervention organisiert, richten sich auch bei uns die ersten Molkereien auf die Intervention ein. „Noch haben wir keine Angebote vorliegen. Wir rechnen aber in den nächsten zwei Wochen mit ersten Angeboten“, erläutert eine BLE-Vertreterin. Anfang September werden sich dann wohl auch in Deutschland die ersten MMP-Transporte auf den Weg machen.

Artikel geschrieben von

Andreas Beckhove

Redakteur Markt

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